Ideen fr das Taxigewerbe, den Straáenverkehr und die Imagepflege der Landeshauptstadt Dsseldorf

 

 

 

von Winfried Schneider, Dsseldorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur besseren Lesbarkeit gibt es diesen Text mit zwei verschiedenen Hintergrundfarben:

 

www.taxi-verkehr.de

gelber Hintergrund

 

www.taxiverkehr.de

grauer Hintergrund

 

 

update am:  26. Januar 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TEIL I       TAXI-GEWERBE

 

 

 

 

00    Dsseldorfer Taxi-Tarif

im Anschluá: Meine bissige Satire zum Tarif

01    Service-Tips frs Personal

02    Europaweit mehr Sicherheit fr Taxifahrer: Das Dsseldorfer Wechselgeldmodell

03    Weltsprache Englisch: Der Taxi-Sprachenpass

04    Taxistand Wilhelm-Marx-Haus / Altstadt Dsseldorf

05    Grossraum-Tarife

06    Kennzeichnung von Haltepl„tzen

07    Nachtruhe und Umweltschutz am Taxistand

08    Taxifarbe hell-elfenbein

09    Werbung auf Taxen

10    Sex-Werbung auf Taxen

11    Image verbessern - so geht's

12    Das Taxigewerbe in den Medien

13    Rechtsstaatliche Taxi-Kontrollen

14    Rauchertaxi mit Kindersitz

15    Das Pflichtfahrgebiet ist viel zu groá

16    Blockzwang fr Taxi-Konzessionen

17    Service-/Quality-/Plus-/Premium-Taxen

18    Mitgliedschaft fr Mitmenschen

19    Kurzfahrten-Halteplatz am Flughafen

20    Hotels: feine Adressen - falsche Anschriften

21    Mehr Sicherheit durch Taxen in der Stadt

22    Kleine Taschenlampenkunde

23    Der Premium-Taxi-Drivers Award

24    Taxi-Konzessionen in Deutschland (Auswahl)

25    Taxi-Quittungen

26    Masterplan KOMMUNIKATION

27    Funkvermittlung am Flughafen P38

28    DDSVermittlungs-System

28a   DDS International Version / Proposals DE-EN

29    Kreditkartenzuschlag statt Tariferh”hung

30    Qualit„tssicherung fr Taxen am Flughafen DUS

31    Halteplatz Abflug

32    Anschnallpflicht fr Taxifahrer

 

 

 

 

 

 

 

TEIL II STRASSENVERKEHR und IMAGE-PFLEGE

 

 

 

50    Online-Register neuer Strassen

51    Ampeln aus!

52    Auf Knopfdruck: Langes Fussg„nger-Grn

53    Die Dsseldorfer Grne Welle

54    Feinstaub durch sinnlose Verkehrsregeln

55    Dsseldorfer Tunnel-Wegweiser

56    Kn”llchen fr Anwohner

57    Nordstern: Doppeltes Abbiegen zum Flughafen

58    Video Blax-Box verringert die Unfallzahlen

59    Radfahrer in Dsseldorf - diplomatische Immunit„t?

60    Rheinbahnstrecken als Rettungswege!

61    Galopprennbahn Ludenberg

62    Benennung von Straáen fr: Charles Wilp, Reading/GB

63    Neue Partnerst„dte: Region Chiba, Nagasaki, Monaco und New York

64    Die Formel-1 ... in Dsseldorf!

65    Tempolimit in Deutschland - weltweit mehr Verkehrstote!

66    Golzheimer Parkpl„tze / Victoria-Neubau

67    E20 - Europa-Beschleunigung fr Pkw

68    Alkoholverbot fr den Burgplatz

69    Wrdigung Joachim Erwins

70    Kn”llchen-Logik

71    Bussgeldfalle Flughafentunnel

72    Sicherung des Rheinufers

73    Flensburger Punktereform - Vorschl„ge  

74    SLOT-System fr die Grne Welle

 

 

 

 

 

 

 

99  Disclaimer / Rechtliches ...

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Hinweis:

 

Dies ist meine private Homepage und auf keinen Fall die offizielle Domain einer Taxizentrale, eines Berufsverbandes, sonstiger Institutionen, Vereinigungen oder ”ffentlicher Stellen.

 

Einige Vorschl„ge beziehen sich auf die Landeshauptstadt Dsseldorf, NRW. Weitere Ideen sind bundesweit oder in ganz Europa anwendbar.

 

Die Texte geben ausschliesslich meine pers”nliche Meinung wieder und sollen einen konstruktiven Dialog, aller mit dem Taxigewerbe, der Verkehrsplanung- und Lenkung in Dsseldorf und der Imagepflege der Landeshauptstadt betrauten Personen f”rdern. Ich spreche weder im Auftrag oder im Namen anderer Personen, Interessengruppen, Vereinigungen oder Institutionen.

 

Die Vorschl„ge sind ausdrcklich keine Kritik an der erfolgreichen Arbeit der offiziellen Vertreter des Taxigewerbes oder der, politischer Entscheidungstr„ger.

 

Einige Sachverhalte wurden mir von Dritten mitgeteilt. Die Angaben wurden nach bestem Wissen gemacht, eine Garantie fr die Richtigkeit kann ich nicht bernehmen. Schadenersatz wird ausdrcklich abgelehnt.

 

Der offizielle Disclaimer steht am Ende der Seite unter Punkt 99.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweck dieser Homepage

 

 

Aufgabe dieser Internetseite ist eine selbstkritische Bestandsaufnahme des Taxigewerbes, die realistische Darstellung der Probleme dieses Berufsstandes, sowie eine Reihe realisierbarer Verbesserungsvorschl„ge fr das Taxigewerbe und den Strassenverkehr allgemein.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Imagepflege der Landeshauptstadt. Das Taxigewerbe ist bekanntlich die Visitenkarte Dsseldorfs. Deshalb mssen wir in den eigenen Reihen fr einen vorbildlichen Auftritt in der ™ffentlichkeit sorgen. Dazu geh”rt insbesondere der Verzicht auf anst”áige Werbung auf den Taxen, ein technisch und optisch guter Zustand der Fahrzeuge, sowie eine professionelle, freundliche und kompetente Verhaltensweise des Fahrpersonals.

 

Branchenfremde Entscheidungstr„ger, wie zum Beispiel Politiker, die Polizei- und Ordnungsdienste, Hoteliers, Gastronomen, die Fhrungsebene der Messe und des Flughafens und nicht zuletzt die Vertreter der Medien sind eingeladen, die spezifischen Aspekte der Taxibranche genauer kennen zu lernen, sowie meine Verbesserungsvorschl„ge zur Verkehrsfhrung und zur Imagepflege der Landeshauptstadt zu diskutieren.

 

Den Kolleginnen und Kollegen m”chte ich mit den Ausfhrungen das Erreichen berufspolitischer Ziele ebenso erm”glichen, wie das kritische in den Spiegel schauen. M”gen mir deshalb diejenigen, deren Aktivit„ten ich in Zweifel ziehe, das nachsehen.

 

Das Copyright an diesem Text gilt nur fr die gewerbliche Nutzung. Dies bedeutet zum Beispiel Verkauf der Texte als Buch, bers Internet oder die Vermarktung des Inhaltes auf entgeltlichen Vortragsreihen oder Schulungen. Hier ist meine vorherige Zustimmung erforderlich.

 

 

 

Copyright-Freiheit

 

Erlaubt und ausdrcklich erwnscht ist die Verbreitung meiner Vorschl„ge bei den Kolleginnen und Kollegen des Taxigewerbes, Links auf meine Seite, Hinweise an die Vertreter unseres Gewerbes, die die Texte auch in Vortr„gen verwenden drfen, Empfehlungen an Politiker, Verb„nde und Entscheidungstr„ger allgemein.

 

Die Texte drfen kopiert, verbreitet und ver”ffentlicht, die Formulierungen in Gesetzestexte, Verordnungen und Ratsentscheidungen eingefgt werden. Ebenso ist die Ver”ffentlichung der Texte in Zeitungen, Zeitschriften, den Medien, wie Fernsehen, Rundfunk und Internet, im Rahmen journalistischer T„tigkeit gestattet. Der Sinn darf aber nicht entstellt werden. Ich bitte um Quellenangabe: www.taxi-verkehr.de

 

Mein Text ist ganz einfach zu kopieren. ™ffnen Sie in Ihrer Textverarbeitung ein neues Dokument. Drcken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie dann die Maus nach unten. Kopieren Sie den markierten Textblock in das vorher ge”ffnete Text-Dokument. Jetzt mssen sie noch die Schriftgr”áe anpassen.

 

Meine Internetprogrammierung ist leider mehr als drftig. Lediglich die einzelnen Titelthemen sind inzwischen mit einem Anker versehen. Rcksprung-Anker werde ich sp„ter einbauen. Um zum vorherigen Thema zu kommen, drcken Sie bitte den Rckw„rtspfeil in Ihrem Browserfenster. Innerhalb der Texte muss bis auf weiteres von Hand nach unten gescrollt werden. Die PageDown-Taste ist deshalb sehr geeignet. Oder Sie klicken den Scroll-Balken auf der rechten Seite an und ziehen die Maus nach unten. Ein Kollege brachte es auf den Punkt und empfiehlt den Power-Lesern meiner Seite eine wassergekhlte Maus!

 

 

Dsseldorf im November 2007

 

Winfried Schneider

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Person:

 

Winfried Schneider, Jahrgang 1959, als Schler ehemals Verkehrskadett in Dsseldorf, ausgebildeter Fotograf und seit 1993 Taxi-Einzelunternehmer, setzt sich berparteilich und unabh„ngig fr Verbesserungen im Taxigewerbe, sowie fr Optimierungen im Straáenverkehr ein. Sein besonderes Anliegen darber hinaus gilt der F”rderung des guten Images der Landeshauptstadt Dsseldorf.

 

taxidus@web.de

 

 

 

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TAXIGEWERBE

 

 

 

 

 

 

 

 

33    Handlungsalternativen frs Taxigewerbe

 

 

 

 

 

Zu viele Taxen oder nur zu viele besetzte Schichten?

 

 

Wie im Taxi-Gutachten belegt, werden Einzelkonzessionen nur zu ca. 60% der zur Verfgung stehenden Zeit berhaupt eingesetzt. Die Quote bei Mehrwagenunternehmen liegt bei ca. 90%. Daraus folgt:

 

W„ren alle in Dsseldorf zugelassenen Taxen ausschliesslich durch selbstfahrende Einzelunternehmer gefhrt, erg„be sich daraus sogar ein Taximangel. 1311 abzglich ca. 250 jetziger Einzelkonzessionen macht 1061. das x 0,6 entspricht 636 plus die 250 existierenden, entspricht 886Taxen. Dann w„re aber jede Messe unterversorgt und das Image der Landeshauptstadt durch eine mangelhafte Taxiversorgung bedingt, gesch„digt.

 

 

 

Diskriminierung semiprofessioneller Kleinbetriebe

 

In dem Gutachten wird die unternehmerische Freiheit diskriminiert, wenn man die Alleinfahrer mit geringen Ums„tzen absch„tzig als semi-professionell abqualifiziert. Wenn jemand als Single lebt, eine Konzession alleine ausfhrt und ggf. andere gesch„ftliche Aktivit„ten, wie zum Beispiel die Vermittlung von Immobilien oder Versicherungsvertr„gen, knstlerische Medienarbeit oder Hausmeisterdienste etc. betreibt, kann man trotzdem als ehrlicher Steuerzahler aktiv sein, auch wenn eine Betrachtung mit dem alleinigen Focus der Haupteinnahmequelle auf den Taxibetrieb das als unlogisch erscheinen l„sst. Eine diskriminierende Abwertung der alleinfahrenden Einzelunternehmer als semiprofessionell ist entschieden abzulehnen. Vielmehr ist es die Wahrnehmung der vielf„ltigen Chancen in unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft, unter dem Schutz der Entfaltung der pers”nlichen Freiheit, Art. II Abs. 1 GG. Ordnungsbeh”rdliche Massnahmen, die darauf abzielen, diese individuelle berufliche Lebensplanung zu st”ren, sind verfassungswidrig!

 

 

 

Sinnlose und teure Prfungsbrokratie

 

Ein Einzelunternehmer nutzt sein Fahrzeug h„ufig mit der 1%-Regelung, so dass eine Zuordnung der gefahrenen Kilometer zum privaten oder gesch„ftlichen Bereich schwer zuzuordnen ist. Ebenso fragwrdig ist die Beurteilung steuerrechtlicher Sachverhalte durch eine sachfremde andere, als die zust„ndigen Finanzbeh”rden.

 

Gerade das Steuerrecht und die Wirtschaftswissenschaften sind derart komplex, das Sachverhalte von fachlichen Laien nicht mit der fr den betroffenen Taxiunternehmer gerechten Beurteilung vorgenommen werden k”nnen. Das Katasteramt hat schliesslich auch keine Befugnis, hygienerechtliche Verhaltensweisen eines Immobilienbesitzers zu beurteilen. Insofern muss nach dem Grundsatz der Verh„ltnism„ssigkeit jede legale gesch„ftliche Aktivit„t akzeptiert werden. Generalverd„chtigungen sind abzulehnen.

 

 

 

Kennzahlen erfordern betriebliche Mindestgr”sse

 

In der Betriebs- und Volkswirtschaft, sowie in der Wahlforschung und bei Meinungsumfragen, ist es allgemein anerkannt, dass Kennziffern und Prognosen eine kritische Masse ben”tigen, um mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine seri”se und realistische Aussage zu treffen.

 

Die komplexe Betriebsanalyse macht deshalb erst bei mittleren und gr”sseren Taxibetrieben berhaupt Sinn und die Beurteilung solcher Sachverhalte erfordert Kenntnisse, die ausschliesslich erfahrene Betriebsprfer der Finanzverwaltung haben.

 

Bei der Heranziehung von Vergleichswerten von Taxibetrieben, die im Schichtbetrieb zu 90% der Zeit dem Markt angeboten werden, mssen Einzelkonzessionen ohne Mitarbeiter, bis zu den 2- oder 3-Wagenunternehmern, von der Plausibilit„tsprfung ausgenommen werden.

 

Eine umfassende betriebswirtschaftliche Analyse ist auch aus Kostengrnden fr Kleinbetriebe unzumutbar. Die Anfertigung der Steuererkl„rung nach der Einnahme-šberschussrechnung ist fr Einzel-Unternehmer ohne Mitarbeiter problemlos selber m”glich, also ganz ohne Steuerberater.

 

Fr die Leistungsbersicht zur Verl„ngerung der Genehmigung muss jetzt schon ein Steuerberater beauftragt werden, der dafr je nach Aufwand zwischen 200 und 500€ berechnet. Bei gr”sseren Betrieben, die sowieso vernnftigerweise einen professionellen Steuerberater besch„ftigen, l„uft diese Zusatzauskunft, im Verh„ltnis gesehen, deutlich gnstiger ab.

 

Damit werden die brokratischen Hrden fr Kleinunternehmer unsinnigerweise erh”ht. In 2- bis 3 Wagenbetrieben wird in der Regel ein Steuerberater aktiv. Aber auch hier ist der prozentuale Aufwand fr solche Nachweise recht teuer.

 

 

 

Einzelunternehmer – existenzsichernde Ausgleichspuffer im Taximarkt

 

Im Gegensatz zu einem Taxi, das in einem Mehrwagenbetrieb durchschnittlich zu 90% der Zeit eingesetzt wird, liegt die Einsatzzeit in einen Einwagenbetrieb mit Mitarbeitern bei 60%. F„hrt der Unternehmer ohne Mitarbeiter, liegt die Quote sogar bei teilweise unter 50%. Warum ist das denn unprofessionell? Genau diese Kollegen in unserem Gewerbe entlasten durch die geringen Einsatzzeiten die Konkurrenzsituation erheblich. Auf der anderen Seite liegt aber ein Puffer bereit, wenn Grossveranstaltungen locken. Dann f„hrt man halt etwas l„nger oder setzt kurzfristig Personal ein.

 

Es versteht sich von selbst, dass dieser selbstregulierende Mechanismus zur Angebotssteigerung im Bedarfsfalle keinerlei Brokratie verursacht, im Gegensatz zu so sch”nen Theorien, wie der Versteigerung von Messekonzessionen oder Sonderzulassungen, die nur ein brokratisches Monster erzeugen.

 

 

 

Erleichterung der šbertragung von Einzelkonzessionen ist notwendig

 

Als weitere soziale, marktgerechte und vor allen den verfassungsrechtlichen Anforderungen an eine m”glichst geringe Einschr„nkung der unternehmerischen Freiheit praktizierte Regelung, kommt der Konzessionsbertragung einzelner Genehmigungen an neue Unternehmer aus einem Block heraus besondere Bedeutung zu.

 

Die Landeshauptstadt sollte sich ber jeden Einzelunternehmer freuen und besonders die Neugrndung von Ein-Wagen-Unternehmen f”rdern, weil diese Betriebe die Konkurrenz deutlich verringern. Dies k”nnte zum Beispiel durch eine etwas freiere Anwendung bei Konzessionsbertragungen realisiert werden, wenn eine einzelne Taxe aus einem Block an einen Neu-Unternehmer, in der Regel einem erfahrenem Taxifahrer bertragen wird.

 

Das ist kein Konzessionshandel, sondern die erfolgreiche Neugrndung eines kleinen Taxibetriebes, dessen Inhaber fortan die Genehmigungsnummer nicht mehr rund um die Uhr fahren l„sst, sondern nur zu ca. 60%. Ein wirksamer Beitrag zur Entspannung des Taximarktes.

 

Ein Beispiel: Ein Taxiunternehmer will mit seinen 60 Jahren sich nicht mehr den vielf„ltigen Aufgaben in einem Dreiwagenbetrieb widmen. Er wrde gerne 2 Konzessionen, zu unterschiedlichen Zeitpunkten an zwei verschiedene, geeignete Mitarbeiter bergeben, so wie ein Restaurantbesitzer seinem Koch und dem Kellner je einen seiner Betriebe bergeben darf. Er wrde sehr gerne zuknftig als zuverl„ssiger Einzelunternehmer mit grosser Erfahrung weiterarbeiten, weil er seine T„tigkeit mit Herzblut betreibt.

 

Die beiden ehemaligen Mitarbeiter und jetzt frischgebackenen Unternehmer k”nnten ihre jeweilige Einzelkonzession, wie der ehemalige Chef mit der fr diese Betriebsgr”sse blichen 60% ausfhren und sorgten damit fr eine Entspannung des Taximarktes. Aus 3 Taxen, die bisher zu 90% der Zeit eingesetzt wurden, werden drei Taxen mit je 50 bis 60%iger Marktteilnahme.

 

Solange das jedoch nicht genehmigt wird, gibt der Unternehmer seinen ganzen Betrieb an einen anderen Kollegen, der bereits 8 Taxibetriebe als Juristische Personen besitzt. Der macht aus dem Dreierblock ebenfalls eine eine GmbH, die er dann bei n„chstbester Gelegenheit gewinnbringend weiterreicht.

 

Fazit: Der Konzessionshandel wird durch die momentane, stringente Anwendung der šbertragungsregel genau in die falsche Richtung gelenkt. Wirksam eingeschr„nkt werden kann dieses Verhalten nur, wenn der šbernehmer nur eine einzelne Konzession bekommt, die er nur als natrliche Person betreiben darf.

Ausserdem msste der abgebende Unternehmer eine 8-Jahres-Sperre auf Neuzuteilung oder Annahme von Konzessionen akzeptieren. Das fhrte zu einer Atomisierung des Marktes in Richtung Kleinunternehmen. Ausserdem entspr„che diese Anwendungspraxis in wesentlich besserer Weise dem šbermassverbot und dem eigentlichen Willen des Gesetzgebers, den Konzessionshandel zu unterbinden ohne andere Brgerrechte zu beschneiden.

 

Konzessionsbertragungen sollten grunds„tzlich nur noch an natrliche Personen vorgenommen werden drfen, die mit ihrem gesamten Verm”gen haftbar sind. Der Konzessionshandel findet in der Regel unter Nutzung der šbertragung von GmbH-Anteilen statt und umgeht damit das gesamte Verbot.

 

Den Nachteil haben alle ehrliche Taxiunternehmer, die nach langen Jahren den Betrieb einfach nur verkleinern wollen.

 

Erstaunlicherweise hat die Stadt Dsseldorf aber selber einmal im Falle eines Taxiunternehmers Konzessionen aus einem grossen Block in Einzelteilen an Interessenten berschrieben, wenn diese die Altschulden beim Finanzamt anteilig bernahmen. Wenn nach dem Gesetz das verboten w„re, h„tte die Stadt rechtswidrig gehandelt. Also ist die Sperre wohl eher eine auslegungsf„hige und auslegungsbedrftige Regel ber die Frage, was ein wesentlicher Bestandteil eines Taxibetriebes ist.

 

 

 

Qualit„t und soziale Frsorge in Taxibetrieben

 

Wenn bei einem Einzelunternehmer ein Fahrzeug ausf„llt, stehen 100% des Betriebskapitals still. Bei einem Zweiwagenbetrieb noch 50% und bei 3 Taxen 33,3%. Das zeigt, dass die Mhen zur Aufrechterhaltung eines reibungslosen Betriebes im Bezug auf das einzelne Taxi in einem Betrieb mit steigender Gr”sse abnehmen. Kleine Taxibetriebe sind famili„r mit geringer Personalfluktuation. Je gr”sser der Betrieb wird, desto anonymer wird das soziale Umfeld.

 

Ein weiterer Punkt ist die Pflege des Fahrzeugs. Der Unternehmer, der sp„testens alle drei Tage auf einem seiner Taxen sitzt, weiss genau welche technischen Probleme zu beheben sind. In Grossbetrieben wird der Chef manchmal gar nicht informiert, wenn Fehler am Fahrzeug auftreten.

 

Das Verkehrsverhalten des Personals drfte bei kleineren Betrieben ebenfalls etwas besser sein, als in einem 30-Taxen-Stall, dessen Gesch„ftsfhrer h„nderingend die 95%ige Besetztquote anpeilt und jeden P-Scheininhaber einstellt. Da werden dann bei der Einstellung des Personals in Bezug aufs Punktekonto oder Unf„lle beim vorherigen Unternehmer schon mal beide Augen zugedrckt. Ein Einzelunternehmer dagegen frchtet Kamikazepiloten und l„sst dann die Taxe lieber stehen. Auch bei 2- und 3 Wagenunternehmern f„hrt dann der Chef lieber einmal selber als jeden einzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

00     Dsseldorfer Taxi-Tarif

 

 

 

 

Die Ver”ffentlichung der neuer Tarife erfolgt im Dsseldorfer Amtsblatt. Dann sind die Taxameteruhren umzustellen und anschlieáend beim Eichamt zur Prfung vorzufhren. Das Eichprotokoll einer jeden Dsseldorfer Taxe ist der Verkehrsgewerbestelle zur Prfung vorzulegen.

 

 

 

 

Der aktuelle Taxi-Tarif :

 

Startpreis: 4,50 €

 

Kilometerpreis 2,20

 

Wartezeit: 35/ Stunde - entspricht 0,58 € / min

bzw. eine Fortschalteinheit von 10 Cent alle 10,3s

 

Grossraumzuschlag 7

 

Messe-Airport-Flat 20

 

Kreditkartenzuschlag 2 €

 

Der Festpreis von 20€ gilt nur zwischen Messe und Flughafen bzw. Flughafen und Messe - je Strecke 20,00 Euro. Dies gilt zu allen Zeiten, also Messetage und Nicht-Messetage, zwischen allen Ein- und Ausg„ngen der Messe zu allen Ein- und Ausg„ngen des Flughafens und umgekehrt.

 

Nach 6,5 km l„uft der Taxameter zum normalen Tarif weiter. Damit ist das Problem gel”st, wenn ein Fahrgast zuerst zur Messe will und w„hrend der Fahrt das Ziel pl”tzlich „ndert.

 

Der Tarif gilt nicht, wenn zum Beispiel von der Messe-Nord zum Messe-Hochhaus gefahren wird. Ebenso gilt er nicht fr Fahrten im Bereichs des Flughafens. Vom Abflug A zur LTU Halle 8, zum GAT (Executive-Terminal) oder den angrenzenden Parkm”glichkeiten ist der normale Tarif einzuschalten!

 

Der Grossraumzuschlag liegt bei 7€, wenn gleichzeitig mehr als 4 Fahrg„ste bef”rdert werden. Der Zuschlag gilt im normalen Tarif und ebenfalls bei der Messe-Flat. Die ausfhrliche Begrndung zur Notwendigkeit dieser Gebhr finden Sie unter Punkt 05 Grossraumzuschlag auf dieser Homepage

 

Im Taxi ist eine deutsch-englische Tarif-Information fr die Fahrg„ste deutlich sichtbar anzubringen. Ein Muster der Stadtverwaltung ist auf der Homepage der Landeshauptstadt einzusehen.

 

Der Kilometerpreis betr„gt 2,20

Die Wartezeit l„uft mit 35 € / je Stunde.

 

Das ergibt eine Grenzgeschwindigkeit ist 15,9 km/h

Wie schnell muss ein Taxi fahren, um in einer Stunde zus„tzlich genau 35 € abzufahren? Der Startpreis bleibt unbercksichtigt. Es gilt nur die laufende Strecke. 35 € je h / 2,20 km = 15,9 km/h

 

update:  M„rz 2015

 

 

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01     Servicetips frs Personal

 

 

 

Wenn jemand ein Taxi bestellt, am Halteplatz einsteigt oder einen Wagen heran winkt, m”chte er auf komfortable und sichere Weise zum Ziel gelangen. Er f„hrt nicht mit Bus oder Strassenbahn, weil er sich etwas besonderes g”nnen m”chte oder die individuelle Flexibilit„t eines Taxis wnscht, die andere Verkehrstr„ger einfach nicht bieten k”nnen.

 

Ist er mit der Fahrt zufrieden, wird er oder sie in Zukunft h„ufiger auf diese Dienstleistung zurckgreifen. Insbesondere Personen, die sich nach grndlicher Kostenrechnung und Bewertung der Verkehrssituation um Ihren Wohnort herum, entschlossen haben den eigenen Pkw abzuschaffen, werden dauerhafte Kunden. Die oder der Kunde brauchen sich weder um Unterhaltskosten eines eigenen Wagens kmmern und k”nnen eifrige Politessen nur noch bel„cheln

 

Zuknftig werden sie sich wie eine Fhrungskraft von A nach B chauffieren lassen. Die Mehrzahl der Taxen ist sogar ein Mercedes. Fahrpl„ne oder Streiks interessieren nicht. Das Taxigewerbe bietet seine Dienste 24/7 an. Soll heissen, 24h am Tag und sieben Tage in der Woche. Umfangreiche gesetzliche Regeln sorgen fr einen recht reibungslosen Ablauf. Sollte trotzdem einmal Kl„rungsbedarf bestehen, wendet man sich an die Taxizentrale oder die Zulassungsbeh”rde. Insofern sind die Grundvoraussetzungen geschaffen. Was fehlt, sind die kleinen Annehmlichkeiten, die den Kunden die Taxifahrt in angenehmer Erinnerung bleiben lassen sollen.

 

Hier noch ein Warnhinweis an alle Kolleginnen und Kollegen: Die Befolgung der nachfolgenden Vorschl„ge fhrt zu h”heren Trinkgeldern!

 

 

Stadtpl„ne

 

Wer in einer fremden Stadt in ein Taxi steigt, wird es sicherlich zu wrdigen wissen, wenn er einen kleinen Stadtplan ausgeh„ndigt bekommt, den er kostenlos behalten darf. Die Stadt Dsseldorf bietet derartige A4-Pl„ne an. Bei der Fahnen- und Werbemittel-Ausgabe der Landeshauptstadt auf der Mlheimer Str. 22, erh„lt man kostengnstig einen ganzen Karton mit 1500 Pl„nen. Telefon der Stadtverwaltung: 0211-899-1.

 

 

Brillenputztcher

 

Die Brillentr„ger unter den Fahrg„sten werden in den seltensten F„llen ein Reinigungstuch ablehnen. W„hrend der Fahrt wird gelesen oder die Fahrg„ste schauen aus dem Fenster. Ein klarer Durchblick verbessert das Fahr-Erlebnis.

 

 

Bonbons

 

Ein paar Sáigkeiten im (sauberen) Aschenbecher erzeugen auch keinen erbitterten Widerstand.

 

 

Gep„ck

 

Pluspunkte kann das Fahrpersonal auch bei Gep„ckstcken sammeln. Eben ist bei Ihnen eine Dame mittleren Alters ins Taxi gestiegen. Wenn Sie nun vor der Haustre von selbst fragen, ob Sie den Koffer auf die Etage bringen sollen, erleben Sie h„ufiger groáes Erstaunen. So etwas hat noch niemand gefragt!

 

 

Im Dunkeln ist gut suchen

 

Dagegen gibt es eine riesige Auswahl professioneller Taschenlampen. Sei es das Anleuchten des Bodens, wenn Sie dem Fahrgast die Tr ”ffnen, oder die Erhellung der Haustre, damit die Kundschaft das Schlsselloch findet und sicher ins Haus gelangt. Sie hinterlassen einen hellen und leuchtenden Eindruck und schaffen eine besonders sichere Atmosph„re, die Busse und Bahnen nicht bieten k”nnen. - Siehe Punkt 22 auf dieser Homepage: Kleine Taschenlampenkunde.

 

 

Regen f„llt, es tropft ...

 

Das wohl berhmteste Beispiel fr unser Service-Taxi ist die fachgerechte Benutzung des Regenschirms. Dabei ist anzumerken: Auch in ganz normalen Taxen sind solch wasserabweisende Hilfsmittel nicht ausdrcklich verboten und die Benutzung ist ohne Genehmigung erlaubt.

 

 

Kleider machen Leute

 

Viele kennen es aus der Kindheit. Der Sonntagsanzug gilt als Synonym fr enge und unbequeme Kleidung. Doch wer die Kragenweite so ausw„hlt, daá noch 2 oder 3 Finger in den geschlossenen Hemdkragen passen, versprt keinerlei Unannehmlichkeiten. Wird darunter ein T-Shirt mit 10 cm Arm getragen, werden im Sommer die h„sslichen Schwitzflecken in der Achselh”hle ebenfalls der Vergangenheit angeh”ren. Darber hinaus schwitzt man im Sommer nicht mehr, als in anderen Kleidungsstcken. Der Kragen verhindert aber Zugluft und einen steifen Hals. Wenn Sie nun noch mit Krawatte bewaffnet, vor dem Hoteleingang mit dem Privat-Chauffeur eines Kunden verwechselt werden, wissen Sie, dass Sie nicht zu schlecht gekleidet sind.

 

 

Ausknfte

 

Auch hier helfen die oben erw„hnten Stadtpl„ne und heben das Image der Taxifahrer. Ausknfte werden als Selbstverst„ndlichkeit betrachtet. Ein Trinkgeld gibt es selten. Dagegen mssen Sie bei vielen Telefon-Hotlines bezahlen. Aber das ist in vielen L„ndern so. Auf der anderen Seite entwickelt sich aber aus einer Auskunft ab und zu ein Fahrauftrag, wenn der Besucher es besonders eilig hat oder sich die Wegbeschreibung nicht merken m”chte.

 

 

Saubere Scheiben

 

Machmal gibt es Situationen, wo die geplante Wagenw„sche verschoben werden muss. Dann sollte aber wenigstens auf saubere Scheiben und einen vernnftigen Innenraum geachtet werden. Man fhlt sich im Auto wohler. šbrigens: Eine Scheibe ist erst sauber, wenn sie nicht zu sehen ist!

 

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02     Das Dsseldorfer Wechselgeldmodell 20/50

                Europaweit - Mehr Sicherheit fr Taxifahrer!

 

 

Dieses Wechselgeldmodell sollte m”glichst Europaweit eingefhrt werden. Es nutzt schliesslich nichts, wenn nur die Dsseldorfer Fahrg„ste diese Regelung kennen. Unsere Besucher kommen von berall. THINK BIG!

 

Aufgrund der hohen Reisefreudigkeit in Europa sind einheitliche Regeln zum Taxiwechselgeld lange berf„llig. Es ist nicht nachvollziehbar, dass jede Stadt da ihr eigenes Sppchen kocht. Deshalb stelle ich das Dsseldorfer Wechselgeld zur Diskussion. Die Namensgebung ist bewusst gew„hlt. Findet das Dsseldorfer Wechselgeldmodell in die deutsche oder gar europ„ische Gesetzgebung Einzug, wird der Name der Landeshauptstadt immer im Zusammenhang mit dieser Regelung genannt.

 

Dieses, in die Zukunft weisende Modell steht fr eine deutliche Verbesserung der Sicherheit, fr alle Taxifahrerinnen- und Fahrer in ganz Europa. Damit schreibt die Landeshauptstadt Dsseldorf Geschichte in Sachen Sicherheit im europ„ischen Taxigewerbe und schafft ausserdem eindeutige Rechtssicherheit.

 

 

Der Sachverhalt:

 

In der Taxi-Ordnung der Landeshauptstadt findet sich die Vorschrift, dass Taxifahrer jederzeit mindestens 50 Euro wechseln k”nnen mssen. Was ist damit genau gemeint? Der Bargeldbestand von mindestens 50 Euro in der Taxib”rse oder der Rechtsanspruch des Fahrgastes, sogar auch eine krzere Fahrt fr 5,50 Euro grunds„tzlich mit einem 50er bezahlen zu k”nnen.

 

 

M”glichkeit 1:

 

Es handelt sich um den Mindestbestand an Wechselgeld in Mnzen und kleinen Scheinen (5, 10, 20 Euro). Eine Kontrolle kann durch Nachz„hlen durchgefhrt werden. Dies setzt voraus, dass die Fahrg„ste im Verh„ltnis zum Fahrpreis mit angemessen kleinen Scheinen bezahlen. Soll heissen, eine krzere Fahrt wird mit 5er oder 10er Scheinen bezahlt, eine Fahrt von 12 Euro mit einem 20er. Bei Fahrpreisen ab 20 Euro soll der Fahrer auch einen 50er wechseln.

 

 

M”glichkeit 2:

 

Das Fahrpersonal muss ggf. jede Fahrt von z.B. 5,50 auf 50 Euro wechseln. Der Fahrgast beansprucht dieses Recht, mit einen 50er zu bezahlen. Die Folge ist, dass Taxifahrer bei einer Serie von 5 bis 6 kleineren Fahrten ca. 300 Euro Wechselgeld mitfhren mssen!

 

In diesem Zusammenhang m”chte ich den ”ffentlichen Linienverkehr erw„hnen. Versuchen Sie einmal, den Fahrpreis von 3,20 in der Rheinbahn mit einen 50er, oder auch nur einem 20er zu bezahlen.

 

Nachts haben keine Banken auf und Tankstellen wechseln immer seltener. Bei einem Tagesumsatz von weniger als 100 Euro in einer 12-Stunden-Schicht mssen also mehr als 300% des Tagesumsatzes als Wechselgeld mitgefhrt werden. Kriminelle nehmen dies gerne zur Kenntnis, dass ohne dies zu wollen aber amtlich bekannt gemacht, die Geldbest„nde im Taxi den Fahrer zum lohnenden šberfallopfer machen.

 

Im Gegensatz dazu schlagen die Politik und die Taxiverb„nde vor, in Pressemeldungen die H”he der Beute nicht zu nennen, um Nachahmer abzuhalten. Den Brgern wird empfohlen, m”glichst wenig Bargeld mitzufhren und den Taxifahrern genau das Gegenteil auferlegt.

 

Die Sicherheitsinteressen des Fahrpersonals drfen auf keinen Fall geringer eingestuft werden, als ein vorbildlicher Kundenservice. Die Erh”hung des Wechselgeldes ist mit Sicherheit nicht beabsichtigt gewesen. Das Ziel war schlicht besserer Service im Taxi.

 

Das Angebot an Kreditkarten versch„rft das Problem sogar noch, weil dann ein Teil des Tagesumsatzes unbar bezahlt wird. Dann hat der Fahrer noch weniger Bargeld zum rausgeben.

 

 

 

 

Dsseldorfer Wechselgeldmodell 20/50

 

Der Wechselgeldbestand sind mindestens 50 Euro in kleineren Scheinen und ein wenig Mnzgeld. Mehr soll zu Beginn der Schicht nicht mitgefhrt werden. Davon strikt zu unterscheiden ist die Abrechnung der einzelnen Fahrt, die wie folgt aussieht:

 

Der Fahrgast hat immer einen Rechtsanspruch auf Bezahlung mit und Herausgabe auf einen 20-Euro-Schein, egal ob die Fahrt 3,20 Euro oder 19,90 Euro betr„gt.

 

Einen 50er muss der Fahrer erst wechseln, wenn der gesamte Fahrpreis 20 Euro berschreitet. Bei 100-Euro Noten und gr”sseren Scheinen oder bei der beabsichtigten Bezahlung mit Fremdw„hrung oder Kreditkarten, wird gebeten, vor Fahrtantritt eine Kl„rung herbeizufhren.

 

 

 

The Dusseldorf Taxi Cash Regulation 20/50

 

For safety reasons taxi drivers are only oblied to change as follows:

 

In every case the cash for a journey has to be returned up to the value of a 20-Euro note. If the price of a journey exeeds 20 Euro, the driver has to return the cash up to the value of a 50-Euro note.

 

If people intend to pay with bigger notes or with credit cards or foreign money, please arrange an agreement before.

 

 

 

Ich m”chte nicht falsch verstanden werden. Wenn ein Fahrgast eine 30-Euro-Fahrt nicht sogar mit einem 100er bezahlen darf, halte ich das schlicht fr unprofessionell. Aber es darf keine amtliche Anweisung geben, gr”ssere Scheine fr kleinere Fahrten wechseln zu mssen. Schliesslich ver”ffentlichen die Zeitungen die Vorschriften und einige Zeitgenossen kommen dann auf dumme Gedanken. Sei es, dass sie nur absichtlich mit einem 50er kurze Fahrten bezahlen wollen um Geld zu wechseln oder sogar des Entreissen der B”rse beabsichtigt ist.

 

Ich denke, mit diesem Vorschlag wird die notwendige Rechtssicherheit ebenso erreicht, wie ein angemessenes Serviceverhalten des Fahrpersonals gegenber den Kunden, allerdings unter Bercksichtigung der Sicherheitsinteressen der Fahrerinnen und Fahrer.

 

update: 14. April 2007

 

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03     Weltsprache Englisch

 

 

Taxi-Drivers Language-Passport

 

Ausl„ndische Fahrg„ste wrden auch gern am Halteplatz die multilinguale Kommunikationsf„higkeit der Kolleginnen und Kollegen erkennen k”nnen. Wie w„rs mit einem Einstufungstest bei der VHS, der dann als Nachweis fr Fremdsprachenkenntnisse in einem Taxi-Language-Passport an der Windschutzscheibe des Taxis angebracht wird. Mit Lichtbild und Namen und den Sprachen, inklusive Bezeichnung des Level nach EU-Zertifikatsrahmen.

 

Anstelle dessen k”nnte auch ein Schulzeugnis als Nachweis fr die Ausstellung des Ausweises geeignet sein. Diesen Ausweis sollte die Landeshauptstadt Dsseldorf ausstellen. Sch”n mit Stadtwappen und den Nationalflaggen der entsprechenden Sprachen.

 

 

 

Taxi-Ordnung in Deutsch / Englisch

 

Dieser Vorschlag wurde von der Stadt -teilweise- umgesetzt, da mit der Žnderung der Tarife 2008 eine deutsch-englische Tarif-Info im Taxi anzubringen ist.

 

Der weltweiten Bedeutung der Landeshauptstadt sollte auch bei der Verfassung relevanter Rechtsvorschriften Rechnung getragen werden. Eine deutsch / englische Version der Taxi- und Tarifordnung, die im Fahrzeug mitzufhren ist, schafft Rechtssicherheit und hebt darber hinaus das Erscheinungsbild der Landeshauptstadt und des Taxigewerbes international.

 

update: 30. November 2008

 

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04     Taxistand Wilhelm-Marx-Haus / Altstadt Dsseldorf

 

 

Die Dsseldorfer Altstadt ist weltberhmt. Ein Publikumsmagnet, der weit ber die Landesgrenzen hinaus einen unvergleichlichen Ruf geniesst. Entsprechende Besucherstr”me sind, vor allem an den Wochenenden und im Sommer auch an den Mittwochabenden zu beobachten. An den Hauptaktionstagen in der Karnevalswoche, zu Halloween oder zu Silvester herrscht zu gewissen Zeiten sogar der Ausnahmezustand.

 

Alkoholisierte Partyg„nger versperren dann alle 4 Fahrspuren auf der Heinrich-Heine-Allee. Den Taxen wird, mitten auf der Fahrbahn, der Weg versperrt und die Tren aufgerissen. Dem Fahrer bleibt aus Grnden der Verkehrssicherheit nichts anderes brig, als sofort zu halten, egal wo er gerade steht. Von ordnungsgem„ssem Aufnehmen der Fahrg„ste kann natrlich keine Rede mehr sein. Das Taxi wird von beiden Seiten, von Fahrg„sten mit unterschiedlichen Zielen, regelrecht gekapert. Anschliessende Prgeleien unter den Kunden sind nicht ausgeschlossen.

 

 

In unserem Staat wird grunds„tzlich der Verursacher einer rechtswidrigen Handlung zur Rechenschaft gezogen und nicht Personen, die dieses Verhalten weder billigen wollen noch verhindern k”nnen!

 

 

Aus diesem Grunde ist die Kritik an "den Taxifahrern", die sich mitten in diesem Chaos befinden, einer realistischen Neubewertung zu unterziehen. Zu Altweiber 2007 war das Chaos wieder einmal perfekt. Der Ordnungsdienst und die Taxikontrolleure bemhten sich redlich, doch die alkoholisierten Karnevalisten waren in der deutlichen šberzahl. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, das Taxifahrer eine Anzeige bekommen sollen, weil Fahrg„ste in das, an einer roten Ampel wartende Taxi eingestiegen sind und am Halteplatz kein Fahrzeug zu bekommen ist.

 

Wenn man den Wagen von innen verriegelt, l„uft man Gefahr, dass einem die Tren eingetreten werden. Der st„dtische Ordnungs- und Sicherheitsdienst (OSD) sollte sich den Fahrgast vorkn”pfen und nicht den Taxifahrer. Rechtswidriges Verhalten wird auch h„ufig durch die Fahrg„ste verursacht. Die Anzeige an einen Kollegen, der mitten auf der Elberfelder Strasse eine Person aussteigen liess, die sich gerade bergeben musste, ist rechtsstaatlich nicht nachvollziehbar.

 

Aber um eins klarzustellen: Das regelwidrige Verhalten von Kollegen, die freiwillig, ohne Zwang, mitten auf der Strasse, verkehrsbehindernd Fahrg„ste aufnehmen und damit den Kollegen, die in direkter N„he auf dem Halteplatz stehen, die Fahrt wegnehmen, bleibt selbstverst„ndlich sanktionswrdig.

 

Unsere Taxi-Kontrolleure, k”nnen aber lediglich auf privatrechtlicher Basis den Vorgang des Ein- und Aussteigens am Halteplatz organisieren. Dabei werden sie nicht selten bedroht oder t„tlich angegriffen. Sie drfen aber weder den Taxischein noch die Konzession kontrollieren, bzw. von Randalierern die Personalien aufnehmen. Diese hoheitlichen Befugnisse liegen bei der Polizei und dem Ordnungsamt. Ich bitte dies zu bercksichtigen.

 

Besserung ist jedoch in Sicht. Die Stadtverwaltung und die Polizei werden zuknftig bei Bedarf gemeinsame Doppelstreifen einsetzen. Eine ganzheitliche L”sung dieses Problems ist wahrscheinlich nur m”glich, wenn die Strassenfhrung komplett ge„ndert wrde. Dem widersprechen aber Grnde des Denkmalschutzes und der Stadtplanung.

 

In diesem Zusammenhang schlage ich vor, dass die Taxi-Kontrolleure von der Landeshauptstadt Dsseldorf bevollm„chtigt werden, in gewissen Umfang hoheitlich zu handeln. Diese, der Stadt namentlich zu benennenden Personen sollten bei Dsseldorfer Taxen den Taxischein, die Konzession, den Fahrerausweis, sowie die TšV-Genehmigung und die Eichplombe in den Taxen kontrollieren zu drfen. Damit k”nnten wir der Stadtverwaltung Arbeit abnehmen.

 

 

 

 

 

Verbesserungsvorschl„ge fr die Verkehrslenkung am Taxistand Wilhelm-Marx-Haus / Heinrich-Heine-Allee (HHA)

 

 

Aussergew”hnliche Ereignisse erzeugen aussergew”hnlich starke Besucherstr”me, die die Verkehrs-Infrastruktur jeder Stadt berfordern. Aus diesem Grund bitte ich zuerst ber umsetzbare Szenarien fr sehr starke Verkehrszeiten nachzudenken, bevor die Verantwortung auf bestimmte Interessengruppen oder Institutionen geschoben wird.

 

Weder dem Verkehrsdezernenten oder dem OSD der Stadtverwaltung noch der Rheinbahn, der Taxizentrale oder deren Fahrern kann die begrenzte Leistungsf„higkeit der Zufahrten, die hohen Besucherstr”me, das Verhalten alkoholisierter Personen oder die Phasen der Lichtzeichenanlagen (LZA), zum Vorwurf gemacht werden. Hinzu kommt die Komplexit„t der ”rtlichen Gegebenheiten. Die Rheinbahn wie das Taxigewerbe mssen gleichermassen die Fahrg„ste sicher bef”rdern k”nnen.

 

Auch bei normalem Berufsverkehr ist neben der HHA die Fritz-Roeber-Str. komplett zugestaut. Dann regt sich niemand ber die Taxen oder die Stadtverwaltung auf, weil ein hohes Verkehrsaufkommen zu gewissen Zeiten einfach blich ist. Bei aussergew”hnlichen Bedingungen toleriert man ein Durcheinander.

 

Wenn Sie zu Silvester Ihr Mobiltelefon benutzen, kommt es nicht selten zu St”rungen im Netz. Der Traffic zu diesem Zeitpunkt berfordert selbst die leistungsf„higsten Systeme. Ihre SMS wird nicht bermittelt oder das Funknetz bricht zusammen. Anders ausgedrckt, einen Tsunami h„lt man auch nicht mit einem Maschendrahtzaun auf.

 

Eigentlich sollten wir uns freuen, dass die Landeshauptstadt Dsseldorf eine derart berragende Attraktivit„t besitzt, als uns ber die mit diesen freudigen Ereignissen unvermeidbar einher gehenden Verkehrsstr”me zu „rgern. Auch ohne Casino sind wir das Monaco Nordrhein-Westfalens.

 

 

 

Die Disziplin der Fahrg„ste

 

Ein wesentlicher Grund fr das Taxi-Chaos ist die mangelnde Disziplin der Fahrg„ste, die rcksichtslos die Taxen kapern. Im angels„chsichen Bereich sehen Sie Fahrg„ste an Haltestellen, die sich ordentlich in einer Reihe aufstellen. Im geordneten Deutschland ist dieses Verhalten unbekannt.

 

Kollegen werden angemacht, weil sie sich weigern, in einer Limousine, die fr Fahrer plus 4 Fahrg„ste zugelassen ist, auch 6 Fahrg„ste mitzunehmen. Durch diese, von uneinsichtigen Taxikunden angezettelten Diskussionen verz”gert sich das Wegfahren der hinter diesem Taxi stehenden Fahrzeuge. Hier muss der OSD eingesetzt werden, der aber dann eben nicht den Fahrer mit Bussgeldern belegt, sondern uneinsichtige Fahrg„ste auf die Rechtslage hinweist.

 

 

 

Zielsetzung:

 

Ich m”chte mit dem nachfolgenden Vorschl„gen zu einer konstruktiven L”sung der Verkehrsprobleme auf der Heinrich-Heine-Allee (HHA) beitragen und wrde mich freuen, wenn diese Ideen in den Medien, bei der Polizei, der Stadtverwaltung, der Rheinbahn und dem Taxigewerbe einer eingehenden Prfung unterzogen und anschliessend ausfhrlich diskutiert werden:

 

 

 

 

 

Szenario I: Teilsperrung der Heinrich-Heine-Allee (HHA)

 

 

Abschaltung der Ampelanlagen

 

Die Phasen der LZA sind auf eine mittlere Verkehrsbelastung gerechnet. Aus diesem Grund entstehen beim Aufziehen auf der HHA erhebliche Stockungen, die fr das Verkehrschaos mitverantwortlich sind. K”nnten die Taxen ohne Rotphase kontinuierlich aufziehen, wrde sich die Lage sehr verbessern.

 

Die notwendige Abschaltung der LZA erfolgt entlang der HHA an den Kreuzungen: Ratinger Tor, Mhlenstr., Bolker. / Elberfelder Str., sowie Flingerstr. / Theodor-K”rner-Str. Auf jeder Kreuzung muss die Polizei st„ndig anwesend sein. Eine von der Polizei geregelte Kreuzung stellt einen wesentlich besseren Verkehrsfluss sicher, als starre Programme. Insbesondere die Rheinbahn, die vom Jan-Wellem-Platz in die Bolkerstr. oder von der Breitestr. in die Elberfelder Str. einbiegt, wird davon sehr profitieren. In den dazwischen liegenden Zeitphasen k”nnen die Taxen reibungslos in alle Richtungen die HHA verlassen.

 

 

Tempo 30

 

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h fr beide Seiten der HHA fr die Dauer der Sperrungen ist aus Sicherheitsgrnden zu empfehlen.

 

 

U-Turns

 

sind w„hrend der Teil- bzw. Vollsperrungen aus der Sdrichtung (Westseite) der HHA an jeder Kreuzung in Richtung Norden erlaubt. Taxen drfen an jeder Kreuzung Fahrg„ste aufnehmen. Diese Massnahme fhrt in Verbindung mit der Abschaltung der LZA zu einem h”chst effizienten und sicheren Abfluss der Fahrzeuge, wenn fr den U-Turn auf Ostseite der HHA die linke Fahrspur zum Einf„deln reserviert wird.

 

 

Reserveplatz Fritz-Roeber-Str.

 

Viele Taxifahrer denken, dass eine hohe Zahl an Taxen vor der Kunstakademie warten k”nnen, die dann laufend zum Ratinger Tor und dann weiter auf die linke Spur der HHA zum Bereitstellen auffahren. Dann muss jedoch das Anfahren von der Maximilian-Weyhe-Allee fr Taxen, zum Zwecke des Bereitstellens, untersagt sein.

 

 

Teilsperrung der Westseite der HHA

 

Fr den motorisierten Individualverkehr (MIV) ab der Kreuzung Mhlenstr. in Fahrtrichtung Sden. Der MIV darf von der Ecke Ratinger Str. auf der rechten Spur bis zum Grabbeplatz und dann ausschliesslich in die Mhlenstr. einfahren. Von der Oberkasseler Brcke kann auch in die Maximilian-Weyhe-Allee eingefahren werden. Von der Ostseite der HHA ist die Einfahrt in den Grabbeplatz gesperrt. Fahrzeuge, die aus der Mhlenstr. kommen, werden nach links in die Ostseite der HHA nach Norden geleitet. Ein Rechtsabbiegen aus der Mhlenstr. in Richtung Polizeiwache ist fr den MIV untersagt.

 

Diese Massnahme erlaubt, dass sich die Taxen in einer langen Schlange, einspurig auf der linken Spur der HHA, durchgehend von der Ratinger Str. bis zum Halteplatz Marx-Haus aufstellen k”nnen. Die rechte Spur bleibt zum Befahren in jedem Falle frei. Das Nachziehen erfolgt kontinuierlich bis zum Halteplatz Marx-Haus (HPMX), der in zwei Spuren zur Verfgung stellt.

 

Das Teilstck der HHA zwischen Mhlenstr. in Richtung Sden bis zur Bolkerstr. ist fr den MIV gesperrt. Auch hier ist die linke Spur mit Taxen besetzt. Die rechte Spur ist v”llig frei. Die Polizeifahrzeuge stehen in den Parkbuchten und k”nnen nun, wie Taxen mit Fahrg„sten, auf der rechten Spur behinderungsfrei entlang fahren.

 

 

Teilsperrung der Ostseite der HHA

 

Die Linke Spur der Ostseite der HHA in Richtung Norden wird durchgehend ber die Kreuzung Elberfelder Str. ca. 20m hinaus abgepollert um den Taxen, die von der Spitze des Halteplatzes Marx-Haus (HPMX) im U-Turn in die HHA nach Norden fahren, eine gefahrlose und zgige Abfahrt zu erm”glichen. Auf der HHA in Richtung Norden in H”he der Ludwig-Zimmermann-Str. wird die linke Spur auf die beiden rechten Fahrbahnen geleitet (Reiáverschluss). Dies ist erforderlich, um den Taxen von der Westseite der HHA in H”he Grabbeplatz den U-Turn nach Norden zu erm”glichen.

 

Die Ostseite der HHA, also die Fahrtrichtung Norden bleibt ab der Elberfelder Str. in n”rdlicher Richtung zweispurig offen, um ein Passieren des MIV, der vom Jan-Wellem-Platz in Richtung Norden und auf die Oberkasseler Brcke f„hrt, zu erm”glichen.

 

Ein Abbiegen von der Elberfelder Str. nach links in Richtung auf den HPMX oder in die Kasernenstr. ist NICHT m”glich, weder fr den MIV noch fr Taxen. Es sind Kegel oder Gitter aufzustellen. Die Rheinbahn kann selbstverst„ndlich in die Bolkerstr. einfahren.

 

Taxen, die Fahrg„ste zur Altstadt bringen, sollen die Fahrg„ste in H”he des Opernhauses aussteigen lassen oder von der Maximilian-Weyhe-Allee am Ratinger Tor in die freie rechte Spur der HHA einfahren.

 

 

 

 

 

Szenario II - Vollsperrung der Heinrich-Heine-Allee / Westseite

 

Diese Vollsperrung sollte nur dann angewandt werden, wenn die Teilsperrung nicht die gesetzten Ziele erreicht hat. Es muss zuerst versuchsweise mit der Teilsperrung begonnen werden. Im Gegensatz zur Teilsperrung ergeben sich folgende zus„tzliche Regelungen:

 

Keine Einfahrt des MIV von der Maximilian-Weyhe-Allee in die HHA. Der MIV wird zwangsweise in Richtung Oberkasseler Brcke bzw. Tonhalle gelotst. Die Zufahrt von der Elberfelder Str. in die HHA nach Norden bleibt fr den MIV bestehen. Ebenso wie die Abbiegem”glichkeit von der Fritz-Roeber-Str. links in die Maximilian-Weyhe-Allee. Vom Graf-Adolf-Platz wird dem Verkehr die Umleitung ber die K”nigsallee, Bahnstr. auf die Berliner Allee empfohlen.

 

Ab der Kreuzung Breitestr. / Trinkausstr. wird der Rest des MIV rechts in die Trinkausstr. abgeleitet. Eine Durchfahrt auf die HHA ist nur fr Taxen und Linienverkehr m”glich. Der MIV muss ber den Jan-Wellem-Platz einfahren. Dies erm”glicht der Polizei eine vereinfachte Verkehrsregelung, da der MIV weniger bercksichtigt werden muss.

 

Da die Zufahrt zu den Parkh„usern in der Sperrzeit nicht m”glich ist, sollten die Parkhausbetreiber fr die nicht neu einfahrenden Kunden entsch„digt werden. Die Ausfahrt fr die Parkhauskunden sollte wahlweise und nach Bercksichtigung der Situation auf der Ratinger Str. entweder ber die Neubrckstr. und Ratinger erfolgen oder von der Mhlen nach links in die HHA Richtung Ratinger Tor.

 

 

 

Die Bef”rderungspflicht  

 

Die Verpflichtung zur Aufnahme von Fahrg„sten besteht auch an der Ampel oder wenn Personen die Hand heben. Das bundesweit gltige Personenbef”rderungsgesetz wird auch nicht durch entgegenstehende Anweisungen kommunaler Beh”rden ge„ndert!

 

Aus diesem Grunde bitte ich die Aufsichtspersonen der verschiedenen Institutionen zu akzeptieren, dass bei Hochbetrieb auch an einer roten Ampel der Fahrer Kunden einsteigen lassen muss, ebenso in der wartenden Schlange freier Taxen.

 

 

 

Aufhebung von Haltepl„tzen / Kreisen

 

Das šbermassverbot verlangt zwingend, dass Einschr„nkungen nur in erforderlicher Weise vorgenommen werden. Wenn auf der K”nigsallee oder in der gesamten Innenstadt die dauerhafte Aufhebung der Taxist„nde angedacht ist, wird man damit nicht die Probleme am Wilhelm-Marx-Haus l”sen. Juristisch gesehen besteht zwischen der Aufhebung anderer Taxipl„tze und der beabsichtigten L”sung der Altstadtprobleme berhaupt keine Kausalit„t. Damit scheitert diese Idee bereits an den verfassungsrechtlichen Geboten der Geeignetheit und Verh„ltnism„ssigkeit.

 

Es ist sinnlos, die von der Kundschaft gerne genutzten innerst„dtischen Haltepl„tze abzuschaffen. Stellen sie doch bitte einmal die Kunden auf der K”nigsallee vor, die dann mit Einkaufstaschen bepackt, im Verkehrsgewhl auf Taxijagd gehen. Die Folgen w„ren:

 

 

Mehr Verkehrsgef„hrdungen

 

Pl”tzliche Bremsman”ver der Fahrer gef„hrden andere Verkehrsteilnehmer. Die Kn”llchenflut fr die Taxifahrer wegen behindernden Haltens steigt in gleicher Weise, wie die Ver„rgerung der anderen Verkehrsteilnehmer ber uns. Die Auffahrunf„lle werden ebenso steigen, wie Feinstaub- und Abgasbelastung.

 

 

H”here Arbeitsbelastung fr die Taxler

 

Wenn Taxifahrer aufgrund mangelnden Fahrgastaufkommens, zwangsweise nach jeder Fahrt eine halbe Stunde Pause machen mssen, sind sie erholter und fahren sicherer, als wenn sie sich vier Stunden am Stck im stressigen Verkehr konzentrieren mssen.

 

 

Steuerprobleme mit dem Finanzamt

 

Die Probleme mit dem Finanzamt werden ebenfalls zunehmen, wenn durch das Kreisen der Taxen die Leerkilometer im Verh„ltnis zum Umsatz dramatisch mehr werden. Zusch„tzungen, Nachzahlungen und ggf. sogar Betriebspleiten und damit der Verlust von Arbeitspl„tzen sind die Folge!

 

 

Verh„ltnism„ssigkeit

 

Der Halteplatz Marx-Haus bietet zu gut 160 Wochenstunden eine verl„ssliche Orientierung fr die Kundschaft. Lediglich an ca. 2x4 Stunden in den Wochenend-N„chten und zu Grossveranstaltungen gibt es Durcheinander. Zu 95% der Zeit l„uft es also. Es ist daher nicht nachvollziehbar, wenn die reibungslose Zeitphase ge„ndert werden soll.

 

 

Bereitstellen individuell - statt kreisen

 

Wenn kurzfristig, also fr die Chaos-Stunden und auch nur im Bereich der Altstadt, gekreist werden soll, kann man ein Szenario dafr entwickeln. Ein Kreisen stellt in Bezug auf die Verfgbarkeit der Taxen nichts anderes dar, als wenn sich die Taxen berall bereitstellen drften. Das ist das System unendlich vieler Haltepl„tze. Man k”nnte fr den Bereich der Altstadt eine Aufhebung des Bereitstellungsverbotes ausserhalb der Haltepl„tze zulassen, um den Kunden ein bequemes und schnelles Verlassen der Altstadt zu erm”glichen. Die Taxen wrden dann eben nicht leer umherfahren, die Umwelt belasten und die Nachtruhe st”ren, sondern stehen. Dies dient besonders dem Kundeninteresse und den Anwohnern und ist damit kein Privileg der Taxifahrer.

 

update: 16. Juni 2007

 

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05     Grossraum-Taxi-Tarife

 

 

Im Zeitraum zwischen dem Jahr 1996 bis heute ist ein dramatischer Umsatzrckgang zu beklagen.

 

Diesem Fahrtenrckgang versuchten die Entscheidungstr„ger der Branche auf verschiedene Weise zu begegnen. Diverse Ideen ber Verbesserung des Service, die Grndung einer kleinen Taxizentrale und die Akzeptanz von Kreditkarten sind nur einige der Bemhungen, die in den vergangenen Jahrzehnten realisiert wurden.

 

Ein ganz wichtiger weiterer Punkt ist das Angebot von Grossraumtaxen, in dem mehr als 4 und maximal 8 Fahrg„ste bef”rdert werden k”nnen. Mit diesem Angebot sollten kleinere Gruppen von 5 bis 8 Personen, auch ber l„ngere Strecken frs Taxi gewonnen werden. Diese Auftr„ge sollten natrlich den konkurrierenden Verkehrstr„gern, wie Bahn oder Bus abgeworben werden und nicht zu Lasten der Taxi-Limousinen gehen.

 

Auf keinen Fall war das Ziel, die sowieso schon wenigen Fahrten, durch Zusammenfassen der Touren noch weiter zu verringern.

 

Genau dies ist aber in den letzten Jahren eingetreten, weil die genehmigungspflichtigen Tarife fr die Grossraumfahrzeuge genau so hoch waren wie fr die Limousinen. Seit einiger Zeit werden 3,00 Euro Grossraum-Zuschlag erhoben.

 

 

 

Sinn und Zweck des Groáraum-Zuschlags:

 

Gelegentlich wird die Meinung vertreten, dass der Zuschlag, der zur Zeit 3 Euro in Dsseldorf betr„gt, dafr gedacht ist, den Mehrpreis fr Anschaffung und Betrieb der Groáraumwagen auszugleichen. Damit f”rdern wir dann ausgerechnet die Anschaffung gr”áerer und Kraftstoff fressender Fahrzeuge, die die Umwelt mehr als n”tig belasten. Siehe dazu den nachfolgenden Punkt ber den Kraftstoff-Verbrauch.

 

Auch vor der Einfhrung des Aufpreises fr Groáraumtaxen haben sich nicht wenige Taxiunternehmer entschlossen, die groáen Fahrzeuge anzuschaffen, weil sie sich - auch ohne Groáraumzuschlag - einen lukrativen Mehrumsatz versprachen, der zu Lasten der vielen Limousinen geht.

 

Es ist bestimmt nicht die Aufgabe ”ffentlich-rechtlicher K”rperschaften, also der Kommunen, die auf betriebswirtschaftlicher Kalkulation freiwillig get„tigten Investitionsentscheidungen der Taxiunternehmer, nachtr„glich zu subventionieren!

 

Auch ganz ohne Zuschlag laufen die Grossraumwagen besser. Die Argumentation, durch die Groáraum-Angebote wird die Bef”rderungsqualit„t gegenber den Fahrg„sten verbessert, kann so nicht hingenommen werden, da die Fahrt in einem Taxi der Mercedes-S-Klasse ebenfalls etwas besonderes ist, dafr aber kein Zuschlag verlangt werden darf.

 

Damit ist nachgewiesen, daá der Sinn und Zweck dieses Mehrpreises berhaupt nicht untersucht wurde. Die Auswirkungen eines Groáraumzuschlags sind besonders skurril:

 

Kein Zuschlag w„re fr das Taxigewerbe insgesamt viel besser, als ein sehr niedriger - warum?

 

Die 3 Euro entwickeln ausschliesslich ein Lock-Angebot fr die Unternehmer, noch mehr Groáraum-Taxen anzuschaffen, worunter die vielen, im Verbrauch wesentlich sparsameren Limousinen leiden. Das Kundenverhalten wird nicht gesteuert, weil 3 Euro Mehrpreis bei 5 Personen so gut wie nicht ins Gewicht fallen.

 

Anders sieht es aus, wenn durch einen deutlich h”heren Zuschlag die Entscheidung der Kunden, ob sie Limousinen- oder Groáraumtaxen bestellen, wirksam beeinflusst wird.

 

 

Kundenverhalten steuern

 

Dafr mssen wir uns die Funktionsweise des Zuschlags vor Augen fhren. Vereinfacht ausgedrckt, steuert ein Preis das Kundenverhalten. Je mehr ein Produkt kostet, umso eher berlegt man sich, ob man dieses Angebot annimmt.

 

Wenn eine Fahrt vom Klemensplatz nach Wittlaer ca. 6 Euro kostet, wird man bei 5-8 Fahrg„sten mit zwei Taxen insgesamt 12 Euro bezahlen. Bestellt sich diese Gruppe ein Grossraumtaxi, sind nach dem aktuellen Tarif 6+3=9 Euro f„llig. W„re der Zuschlag 10 Euro, k„me eine Grossraumfahrt fr diese 6-Eurostrecke auf 16 Euro und w„re damit teurer, als wenn mit zwei Taxen gefahren wrde.

 

Aus dieser Rechnung ergibt sich folgendes Fazit: Die H”he des Zuschlages entspricht genau dem Grenzpreis, unterhalb dessen ein Grossraum teurer ist als zwei Taxen. Ein Zuschlag von 10 Euro macht es sinnvoll, unterhalb dieses Preises mit zwei Taxen zu fahren. Bei 20 Euro Zuschlag w„re es mathematisch nachvollziehbar, fr Strecken unter 20 Euro besser zwei Taxen zu bestellen.

 

Tatsache ist ausserdem, dass die Kunden bei fast allen Grossraumbestellungen die Option des zweiten Taxis erlauben. Das bedeutet, wenn kein Grossraum zur Verfgung steht, auch mit zwei Taxen zu fahren und den damit verbundenen doppelten Preis zu bezahlen.

 

 

Unternehmerverhalten steuern

 

Jeder ist sich selbst der n„chste. Solange durch einen Grossraumwagen noch Fahrtenpotential zu Lasten der Limousinen abgesch”pft werden kann, wird dies geschehen. Die Unternehmer schaffen sich so lange Grossraumfahrzeuge an, wie ein Mehrumsatz erzielt werden kann. Fr die Limousinen sind dann die Folgen dramatisch: deutlich weniger Umsatz!

 

 

Mehr Kraftstoff-Verbrauch?

 

Da bei den Groáraumtaxen nur maximal jede vierte bis fnfte Fahrt berhaupt mit mehr als 4 Fahrg„sten durchgefhrt wird, bef”rdern die Grossraumtaxen bei ca. 80% ihrer Fahrten nur eine bis vier Personen. Der Durchschnitt je Fahrt im Taxigewerbe liegt brigens bei 1,4 Personen. Die Bef”rderung geschieht dann aber immer mit einem Fahrzeug, das aufgrund seiner Konstruktion ca. 3-4 Liter auf 100 km mehr verbraucht und die Umwelt entsprechend mehr belastet.

 

Stellen sie sich doch einmal folgendes Szenario vor: es g„be in Dsseldorf ausschliesslich Grossraumtaxen fr 8 Personen. Diese ca. 1300 Fahrzeuge verbrauchen nun bei jedem Auftrag wesentlich mehr Kraftstoff, egal ob ein oder acht Fahrg„ste bef”rdert werden.

 

Werden jetzt mit den vorhandenen Fahrzeugen Fahrten bis 10 Euro ausschliesslich mit Limousinen durchgefhrt, bedeutet dies zwar einen Mehrverbrauch an Kraftstoff. Im Gegenzug werden aber insgesamt viel weniger Grossraumfahrzeuge eingesetzt, was den Mehrverbrauch der Limousinen wieder ausgleicht. Daher wird der gesamte Flottenverbrauch des Taxigewerbes nicht ansteigen, obwohl mehr Fahrten get„tigt werden.

 

 

 

Zu niedrige Grossraum-Zuschl„ge fhren zu hohen Tariferh”hungen fr alle Kunden!

 

Wenn die Auslastung der Taxen durch die Reduzierung selbst kurzer Fahrten sinkt, sind Preiserh”hungen die logische Folge. Darber hinaus ist es nicht nachvollziehbar, dass nun der einzeln fahrende Kunde Preiserh”hungen mitmachen soll, weil die Grossraumangebote eine gesunde Kalkulation bei den Limousinen vernichten.

 

Es stellt sich ausserdem die berechtigte Frage, welche schtzenswerte Interessen bestehen. Ist es verantwortbar, den einzelnen Fahrgast mit Preiserh”hungen zu belasten, wenn ein Grossraumzuschlag grunds„tzlich durch mindestens 5 Personen geteilt wird und damit sozialvertr„glich ist. Dann ist ein vernnftiges Gleichgewicht in der Preisstruktur wieder hergestellt und nur moderate Tariferh”hungen notwendig.

 

Grossraumangebote drfen keine negativen Auswirkungen auf das Taxigewerbe haben. Dies wird dann wirksam verhindert, wenn alle unterdurchschnittlich langen Fahrten mit einem Grossraum teurer sind, als mit zwei Wagen. Die Durchschnittsfahrt liegt etwa bei 10 Euro.

 

 

 

Die H”he des Zuschlags: ein Glas Bier!

 

Im ungnstigsten Fall teilen sich 5 Personen diesen Zuschlag. 10 Euro durch 5 sind der Gegenwert eines Glases Altbier. Dafr wird den Kunden ein entsprechendes Fahrzeug zur Verfgung gestellt und die Fahrg„ste der Reihe nach zu Hause abgesetzt.

 

 

 

Um zuknftig kundenfreundliche Taxitarife und die Lebensf„higkeit des Taxigewerbes sicherzustellen, ist ein sozialvertr„glicher, weil auf 5 bis 8 Personen verteilter Grossraum-Zuschlag von mindestens 10 Euro erforderlich.

 

 

 

 

 

Zuschl„ge fr Groáraum-Taxen

(Angaben ohne Gew„hr)

 

 

M”nchengladbach 10,10 Euro!

 

Solingen 6,20

Aachen 5,00

Essen 5,10

Herne 5,00

Unna 5,10

Duisburg 5,10

Mlheim 5,00

Oberhausen 5,10

Remscheid 5,10

Wuppertal 5,00

Kreis Euskirchen 5,20

Kreis Mettmann 5,00

Rhein Kreis Neuss 5,00

Kreis Kleve 5,50

K”ln 5,00

Kreis Viersen 5,00

Kreis Wesel 5,50

Rheinisch-Bergischer Kreis 5,00

Oberbergischer Kreis 5,40

Bottrop 5,00

Dortmund 5,00

Gelsenkirchen 5,00

Leverkusen je 2,00 fr die 5. und jede weitere Person

 

In der Weltstadt Dsseldorf werden nur 7 Euro bezahlt!

 

update:  31. Dezember 2015

 

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06     Taxi-Haltepl„tze

 

 

Autofahrer nutzen jede freie Parkm”glichkeit. Besonders einladend sind unsere Taxipl„tze. Harmlos ist, wenn ein PKW-Fahrer kurz den Halteplatz hinten anf„hrt, seine Frau aussteigen l„sst und danach sofort weiter f„hrt. Doch das beliebte Nur-ein-paar-Minuten-Parken wird natrlich ungern gesehen.

 

Warum verhalten sich die Autofahrer so? Diese Frage sollte genau untersucht werden, denn die Verkehrsteilnehmer wollen die Taxifahrer nicht absichtlich „rgern. Die Gestaltung und Beschaffenheit von Haltepl„tzen spielt dabei eine wesentliche Rolle fr die Erkennbarkeit als Taxistand. Ortsfremde Besucher erkennen oft nicht, dass sie gerade auf einen Taxiplatz auffahren - warum?

 

Jeder Verwaltungsakt muss dem Betroffenen zugegangen sein. Ein Verkehrsschild ist so ein Verwaltungsakt. Dem Verkehrsteilnehmer muss die Gelegenheit gegeben werden, von dieser Regelung Kenntnis zu nehmen, ansonsten kann er sie auch nicht befolgen. Aus diesem Grund sollte eine eindeutige und zweifelsfreie Kennzeichnung der Haltepl„tze die Regel sein. Ideal w„re folgende Beschaffenheit, die ber die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht:

 

Ein Taxistand sollte vorne und hinten das Zeichen 229 der StVZO (Taxi) haben. Auf beiden Taxischildern ist ein Richtungspfeil anzubringen. Zus„tzlich sollte auf dem Boden in weiss reflektierender Farbe eine Schraffierung ber die gesamte Stellfl„che des Halteplatzes angebracht sein. So wie die weissen Streifen auf den Kurier-Parkpl„tzen. Damit erreichen wir eine wesentlich bessere Erkennbarkeit fr ortsfremde Autofahrer und eine h”here Hemmschwelle beim Zuparken berhaupt.

 

Nicht zuletzt geben korrekt ausgeschilderte Taxipl„tze ein positives Image fr die Landeshauptstadt ab. Also Werbung in eigener Sache.

 

 

Hotel-Taxipl„tze

 

Der ideale Taxistand vor einem Hotel hat folgende Eigenschaften:

 

Der Hoteleingang liegt im direktem Sichtfeld des Fahrers, der dann bei Bedarf das Fahrzeug unverzglich starten und nur einige wenige Meter nach vorne fahren kann.

 

Zwischen der Position des ersten Taxis und dem Eingang befinden sich keinerlei Hindernisse, wie Pflanzen, Grasfl„chen, Verkehrszeichen oder sogar Ampeln.

 

Die Wartezeit fr die einsteigenden Hotelg„ste wird dadurch auf das absolute Mindestmaá reduziert und die Perfektion des Bedienungsablaufs zugunsten der Hotelg„ste sichergestellt.

 

Das Taxi darf w„hrend der Wartezeit, bis es vor den Eingang gewunken wird, auf keinen Fall die Fahrzeuge anderer Personen behindern.

 

 

Hotel Interconti, K”nigsallee 59

 

Hier haben wir es mit einer sehr ungnstigen Positionierung der Taxen zu tun. Die Kollegen mssen aufgrund einer kleinen Grnfl„che, die den Taxistand von der Hotelvorfahrt trennt, in den flieáenden Verkehr der K”nigsallee rckw„rts hinein rangieren, bevor sie den Eingang anfahren k”nnen. Die Fahrg„ste mssen dadurch unn”tig lange warten. Andere Hotelg„ste mssen hinter dem rckw„rts fahrenden Taxi bremsen und kommen dann selber nicht ungehindert auf die Vorfahrt. Ein hektisches Rckw„rtssetzen in den Verkehr auf der Hauptstraáe, kostet nicht nur Zeit sondern verursacht vor allem unn”tige Gef„hrdungen.

 

 

Mein Vorschlag:

 

Das erste Taxi wartet direkt am Beginn der Einfahrt, ohne eine Verkehrsbehinderung fr die anderen Fahrzeuge darzustellen.

 

Der eventuelle Einwand, Hotelvorfahrten seien Feuerwehrzufahrten, kann schnell relativiert werden: Vor dem Interconti stehen am anderen, sdlichen Ende immer zwei Hotel-Limousinen ebenfalls in der Feuerwehr-Bewegungszone. Ausgestattet mit einer Ausnahmegenehmigung der Stadt, die das Parken kostenfrei erm”glicht, drften diese Fahrzeuge, strenggenommen dort auch nicht 24 Stunden am Tag stehen. Versch„rfend kommt noch hinzu, daá die Hotelchauffeure sich nicht dauerhaft im oder am Fahrzeug aufhalten.

 

Da drfte es kein Problem sein, die Fl„che fr eine Taxe in der Einfahrt fachgerecht zu markieren. Darber hinaus halten sich die Taxifahrer im Fahrzeug oder unmittelbar in der N„he auf. Bei einem eventuellen Brand w„re die eine Taxe wesentlich schneller weggefahren als die Hotel-Limousinen, deren Fahrer erst herbeigerufen werden mssten.

 

 

Hotel Breidenbacher Hof - CapellaHotels

 

Die Dssel-Community kann es kaum noch erwarten. Der legend„re Breidenbacher Hof wurde am 19. Mai 2008 wieder er”ffnet. Ein Denkmal der Hotelgeschichte das mit Unterbrechungen seit 1812 existiert, wird sicher auch weiterhin Geschichte schreiben. Das 5-Sterne Hotel, zu dessen Grundsatz es erfreulicherweise auch geh”rt, die eigenen Mitarbeiter als - Ladies an Gentlemen servicing Ladies and Gentlemen - wertzusch„tzen, wird die Erwartungen wohl eher bertreffen als nur erfllen.

 

Neben Hotelzimmern und Suiten werden auch Luxus-Eigentumswohnungen zwischen 70 und mehr als 300 qm Fl„che zu Preisen zwischen 10.000 und 15.000 Euro je Quadratmeter zum Kauf angeboten. Sieben Luxusbros stehen ebenfalls zur Verfgung.

 

Das Hotel wird der Kundschaft entsprechend, wohl sehr h„ufig exclusivste Chauffeudienste mit Luxuslimousinen nachfragen. Wie sich das auf den Bedarf an Taxen auswirkt, bleibt abzuwarten. Die Positionierung und Gr”áe eines eventuellen Taxiplatzes vor dem Hotel ist noch ungekl„rt.

 

Ich m”chte in diesem Zusammenhang den Entscheidungstr„gern der Stadt und des Taxigewerbes meine oben angefhrten allgemeinen Vorschl„ge zur Beschaffenheit von Taxipl„tzen, zur Prfung auf Realisierbarkeit unterbreiten.

 

1. Mai  2008

 

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07     Nachtruhe und Umweltschutz am Taxistand

 

In der Taxiordnung ist die umweltbelastende Anordnung niedergeschrieben, dass sofort nach Freiwerden der Position 1 alle dahinter stehenden Fahrzeuge aufzuziehen haben. Diese Vorschrift macht nur dann Sinn, wenn ansonsten neue Taxen nicht auf den Halteplatz auffahren k”nnten und dann auf der Strasse stehend, den Verkehr behindern wrden. V”llig unsinnig ist diese Vorschrift dagegen, wenn hinten auf dem Taxiplatz noch Raum fr weitere Fahrzeuge ist.

 

Jeder Startvorgang macht L„rm und verursacht Abgase. Die Anwohner an einem gr”sseren Halteplatz m”gen es nicht besonders wenn, nachdem ein einziges Taxi eine Fahrt erhalten hat, 12 zus„tzliche Wagen den Motor starten. Besonders nachts um halb drei w„re es eine vorzgliche Bercksichtigung der Nachtruhe, wenn nur jede zweite oder dritte Fahrt aufgezogen wrde. Voraussetzung ist allerdings, dass neue Taxen immer noch hinten am Halteplatz auffahren k”nnen.

 

So vermeiden wir Žrger mit den Anwohnern, verbessern die Luftqualit„t, sparen ein oder zwei Anlasser in einem Taxi und tun etwas fr ein positives Image.

 

 

Dsseldorfer Taxiballett  =  Sauberkeit auf Haltepl„tzen

 

Die Reinigungsfahrzeuge der AWISTA oder des Flughafens wrden unsere Haltepl„tze viel ”fters fegen, wenn wir dies problemlos erm”glichten. Doch leider behindert die Sturheit einiger Kollegen dieses Vorhaben.

 

Wetten das ...

ein Halteplatz auf dem 15 Taxen stehen, innerhalb von 120 Sekunden blitzsauber gemacht werden kann?

 

Das geht ganz einfach! Das Reinigungsfahrzeug f„hrt von vorne in entgegengesetzter Richtung, also auf den ersten Wagen zu. Jetzt ziehen alle Kollegen in einer Schlange um den Reinigungswagen herum, der sich an der Bordsteinkante auf dem Halteplatz nach hinten durchschiebt. Schon ist alles sauber! Ein kleiner Tip: Besonders zgig geht das, wenn der erste oder zweite Wagen gerade eine Fahrt bekommen haben und die anderen Kollegen zuerst den Reinigungswagen auf diese Stelle lassen. Dann k”nnen die Taxen nach dem Umfahren ohne zurck zu setzten, stehen bleiben. Saubere Haltepl„tze bedeuten sauberes Image!

 

update: 16. Februar 2007

 

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08     Taxifarbe hell-elfenbein

 

 

Nicht umsonst ist das Erscheinungsbild der Taxen einheitlich geregelt. Die Erkennbarkeit ist sehr hoch. Wer ein Taxi m”chte sucht nicht, das tagsber wenig auff„llige Dachzeichen, sondern schaut einfach nach einem hellelfenbein-farbenen Auto und vergewissert sich anschliessend ber die Existenz des Taxischildes. Jedes Unternehmen h„tte gerne ein solches Markenkennzeichen. Ob der Mercedes-Stern, die Taxifarbe oder der Coca-Cola-Schriftzug - unverwechselbare Markenkennzeichen. Besser kann man einen Wiedererkennungswert nicht realisieren.

 

Einige Bundesl„nder haben die Taxifarbe freigegeben. Vor einiger Zeit fuhr direkt vor mir in Dsseldorf ein silbernes Fahrzeug, das mit allerlei Werbeaufklebern versehen war. Erst nach l„ngerem Hinsehen erkannte ich das Taxidachzeichen. Der Kollege kam aus Osnabrck in Niedersachsen. Ein solches Fahrzeug h„tte ich nicht als Taxi erkannt. Inzwischen haben auch Fahrschulen oder Pizza-Kuriere ein Dachzeichen. Hier in NRW hat der Gesetzgeber mit der Beibehaltung der Taxifarbe das realisiert, was die Werbeabteilungen der Industrie t„glich besch„ftigt. Eine Ver„nderung des einheitlichen Erscheinungsbildes schadet der Marke TAXI nur.

 

 

Folienbeschichtung statt Lackierung

 

Eine Folienbeschichtung steigert nicht unbedingt den Preis beim Weiterverkauf des Fahrzeuges. Erstens ist der Taxiunternehmer verpflichtet, den K„ufer des Wagens auf die ehemalige Taxinutzung hinzuweisen. Zweitens haben viele Kollegen nach ein paar Unf„llen nur noch die Original-Karosserieteile des Taxis mit Folie berklebt, wogegen die Austauschteile nach einem Unfall aus Kostengrnden direkt in hell-elfenbein lackiert sind. Wenn Sie nun die Folie vor dem geplanten Verkauf wieder abziehen, kommt ein Fahrzeug in schwarzblau-metallic zum Vorschein, das die beiden Stosstangen, eine Tre, den Kofferraumdeckel und die Motorhaube in Taxifarbe hat. Der K„ufer zieht dann die Kosten fr die Umlackierung in die Zivilfarbe vom Kaufpreis wieder ab. So haben einige Kollegen beim Verkauf eines Taxis in Originalfarbe mehr Erl”s erzielt, als beim einem mit Folie beschichteten Fahrzeug. Ausserdem ist die Diebstahlgefahr bei einem original hell-elfenbein farbenen Auto geringer als in business-metallic.

 

update: 07. M„rz 2007

 

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09     Werbung auf Taxen

 

 

Mit weiter sinkenden Ums„tzen denken immer mehr Taxiunternehmer ber Werbung auf den Fahrzeugen nach. Man m”chte schliesslich mit seinem Auto keinen Sch”nheitswettbewerb gewinnen, sondern Geld verdienen. Auf der Strecke bleibt dabei aber der elegante Eindruck, den eine saubere Limousine ohne jeden Werbeaufkleber macht. Es fhrt kein weg daran vorbei. Wenn wir als vertrauenswrdige Chauffeure anerkannt werden wollen, mssen wir ohne Werbung fahren!

 

Eigentlich sind wir Chauffeure und keine Litfass-S„ulen. Kunden die seltener Taxi fahren, wollen bei diesen Fahrpreisen dann auch chauffiert werden, wie ein Topmanager oder eine Prinzessin. Eine Taxifahrt ist, aufgrund der Preisstruktur fr viele etwas besonderes. Manche Kunden bestellen sogar deshalb einen Mercedes ohne Werbung.

 

 

Reich durch Taxiwerbung?

 

Auf der anderen Seite meinen wir Unternehmer, Taxiwerbung ist lukrativ und so kommt es, dass wir uns auf niedrigste Werbepr„mien drcken lassen. Unbeteiligte, die mal nach einer Sch„tzung gefragt werden, was ein Taxi im Monat als Pr„mie erh„lt, vermuten Zahlungen zwischen 200 bis 500 Euro - sch”n w„rs! Die realen Zahlen liegen weit unter 100 Euro.

 

Kommen wir nun zur Werbepraxis: Das Taxi wird mit einer Werbefolie beklebt, die fast immer entfernt werden kann ohne die dahinter liegende Taxifarbe bzw. Farbfolie zu besch„digen. Doch manchmal kommt es wie es kommen muss. Der Lack ist ab! Jetzt investiert der Unternehmer einen grossen Teil der Jahreseinnahmen an Werbung fr die Instandsetzung der hell-elfenbein farbigen Lackierung oder Folie.

 

 

Aerodynamisch wie ein Wrfel: Die Dachwerbung

 

Ein weiteres Beispiel nicht zu Ende kalkulierter Finanz-Strategien sind die Kraftstoff fressenden Dachgep„ck-Aufsteller, die zu allem šberfluss, aufgrund gesetzlicher Vorschriften, nachts nicht beleuchtet sein drfen und dann bei Dunkelheit auch nicht zu sehen sind.

 

Zur Fussball-WM 2006 erstellte die Uni-Bochum ein Gutachten, das den Spritverbrauch fr die Deutschland-F„hnchen errechnete. Nun raten Sie mal ...

 

Es drfte einleuchten, dass ein Dachgep„ckst„nder mit der darauf befindlichen Werbefl„che diesen Wert um ein Vielfaches bersteigt. Darber hinaus erh”ht sich die Seitenwindempfindlichkeit in der gleichen Weise, wie sich die Verkehrssicherheit logischerweise verringert. Zu allem šberfluss sehen die Werbevertr„ge noch eine Konventionalstrafe von ca. 50 Euro vor, falls der Aufsteller nicht aufgerichtet ist. Als letzten Punkt m”chte ich noch auf das ablehnende Verhalten mancher Fahrg„ste hinweisen, die sich weigern in die rollende Litfass-S„ule einzusteigen.

 

So, jetzt rechnen wir mal: Ein neuer Mercedes liegt bei 8 Litern auf 100 km Verbrauch. Wenn durch das Dachgestell nur 5% durchschnittlich hinzukommen, liegen wir bei 0,4 l / 100 km. Der Liter Diesel liegt Umsatzsteuer-bereinigt bei ca. 110 Cent. Das macht je 100 km ca. 45 Cent Zusatzverbrauch. Je 1000 km sind das schon 4,5 Euro und bei 5000 km kommen wir auf 22,5 Euro.

 

Sie werden es nicht glauben, eine Autoantenne verbraucht 1% zus„tzlich, ein WM-F„hnchen liegt bei 3%. Dann k”nnen wir beim Dachgep„ckst„nder ohne weiteres mit 10% kalkulieren. Also haben wir je 1000 gefahrene Kilometer 9 Euro Zusatzkosten. Die monatliche Werbepr„mie liegt bei ca. 50 Euro. Das bedeutet, ab ca. 5500 km ist berhaupt kein Gewinn mehr gegeben, aber man hat sich diese 5500 km dem h”heren Unfallrisiko durch Seitenwind ausgesetzt. Kommt jetzt noch jede Woche nur eine, von den Fahrg„sten aufgrund der Werbung abgelehnte Fahrt hinzu, relativiert sich diese Umsatz-Strategie als betriebswirtschaftlicher Unsinn.

 

Die Werbe-Industrie sieht das natrlich anders und liefert bereits ein (Gef„lligkeits?)-Gutachten, das deutlich geringere Werte bekannt gibt. Allerdings mit wesentlichen Einschr„nkungen: Der Test betrifft nur Geschwindigkeiten unter 80 km/h. Dass Autos in Deutschland manchmal auch schneller fahren, wurde ebenso bersehen wie die Tatsache, dass nicht nur schwere Mercedes-Limousinen im Einsatz sind, sondern auch wesentlich leichtere Fahrzeuge. Bei diesen kleinen Pkw steigt der Spritverbrauch prozentual deutlich mehr an. Wenn Sie diese Dachwerbung in der selben Gr”sse auf einem Reisebus oder auf einen ™ltanker montieren, haben Sie gar keinen Mehrverbrauch, weil die Masse des Fahrzeugs deutlich gr”sser ist.

 

Zur Verkehrssicherheit in Bezug auf die Seitenwindempfindlichkeit wird sich in der Pressemeldung ber dieses, von der Werbebranche in Auftrag gegebene Gutachten ausgeschwiegen. Die TAXI-Ausgabe der Zeitschrift der Berufsgenossenschaft fr Fahrzeughaltung bernimmt das alles ohne Vorbehalte. Man muss immer prfen, wer solch ein Gutachten in Auftrag gibt. Schade, denn die BGF ist doch auch fr die Verkehrssicherheit zust„ndig!

 

Es bleibt fr die Dachwerbung als Fazit: Die Taxiunternehmer lassen sich zum Nulltarif das Aussehen der Taxen verschandeln, verursachen mehr Abgase und fahren ausserdem noch gef„hrlicher.

 

 

Mr. Bean versperrt die Sicht

 

Der neueste Geniestreich der Kreativen-Szene ist das Zukleben der freien Sicht ins landschaftlich sch”ne Dsseldorf. Frher gew„hrten die Taxiunternehmer den Fahrg„sten, wenn sie ber die berhmte K”nigsallee chauffiert wurden, gn„digerweise die Sicht auf den Prachtboulevard. Der Fahrer beantwortete der interessierten Kundschaft Fragen zu den Baulichkeiten und gab noch ein paar Tips zu Restaurants und Edelboutiquen.

 

Dem Fahrpersonal ist der Aufkleber so peinlich, dass hinten rechts das Fenster am Halteplatz heruntergefahren wird. Der frierende Fahrgast steigt in das Taxi und bittet den Fahrer, die Fenster zu schliessen. Der befolgt diesen Wunsch umgehend.

 

Nix mehr K”nigsallee! - Statt dessen f„llt der Blick auf die klebrig weisse Rckseite von Mr. Bean. Hat der Fahrgast auch noch Alkohol zu sich gefhrt, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass ihn aufgrund der versperrten Sicht, vornehm ausgedrckt, Unwohlsein bef„llt und der Alkohol den K”rper des Fahrgastes wieder verlassen m”chte. Dafr bekommt der Unternehmer aber einen ungeheuren Kapitalschub von weniger als 50 Euro monatlich.

 

 

Werbung mit Taxi-Vorurteilen auf Taxen

 

Ein weiterer genialer Einfall der Werbebranche sind die, auf das entsprechende Medium angepasste Formulierung entsprechender Slogans. Taxifahrern wird ja gelegentlich die betont freizgige Interpretation der Straáenverkehrsordnung (StVO) unterstellt. Gem„á dieser Beurteilung bezglich des Fahrverhaltens des Personals, wirbt ein groáer NAVI-Hersteller konsequenter Weise dann auch auf den Taxen mit dem Spruch: Vorfahrt eingebaut!

 

Kein Metzgermeister und keine Lebensmittekette k„me auf die abstruse Idee, mit dem SloganHeute billiges Gammelfleischzu werben.

 

update:  7. September 2010

 

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10     Sex-Werbung auf Taxen

 

 

Ich habe vor vielen Jahren einmal versucht, von der Direktion des H“tel de Paris in Monaco die Erlaubnis zu erhalten, Expos‚es fr Luxus-Immobilien an der Rezeption auslegen zu drfen. Die Absage folgte umgehend, man wolle die erlesene Kundschaft nicht mit Werbung bel„stigen.

 

Der Direktor des Hotels erl„uterte mir die Philosophie des Hauses und betonte, das wichtigste sei ein neutrales Auftreten gegenber den G„sten, die schliesslich aus s„mtlichen Kulturkreisen kommen. Niemand darf in seinen Gefhlen verletzt oder auch nur mit irgend etwas bel„stigt werden. Dann kommen die G„ste gerne wieder.

 

In einem guten Hotel werden Sie aus diesem Grunde Werbung fr Sex-Clubs mit Sicherheit nicht offen pr„sentiert finden. Wenn Sie aber an der Rezeption ausdrcklich danach fragen, erhalten Sie entsprechende Empfehlungen. Taxifahrer helfen Ihnen mit Tips dieser Art auch weiter, allerdings ebenfalls nur, wenn sie ausdrcklich danach gefragt werden. Ansonsten gilt im Taxigewerbe, dass dem Fahrpersonal politische, weltanschauliche oder religi”se Meinungs„usserungen untersagt sind.

 

Der Sinn dieser Vorschrift ist leicht nachvollziehbar. Stellen Sie sich einen strenggl„ubigen Muslimen und einen orthodoxen Juden vor. Einer von beiden ist der Taxifahrer und der andere der Fahrgast. Wenn nun das Thema "Naher Osten" zur Sprache kommt, sind mehr als geringfgige Unterschiede in der Weltanschauung der beiden wahrscheinlich.

 

Deshalb ist diese Vorschrift erforderlich, um eine korrekte Bedienung der Kunden sicherzustellen. Die Fahrg„ste sollen nicht mit Weltanschauungen konfrontiert werden, die sie ablehnen und niemand soll ver„rgert aus dem Taxi steigen.

 

Das Verhalten des Fahrpersonals ist also gut geregelt. Bei der Werbung auf Taxen scheint man deutlich freizgiger zu sein - im wahrsten Sinne des Wortes. Seit einiger Zeit sieht man auf Taxen Werbung fr Sauna-Clubs. Die grunds„tzliche Frage ist nun, ob berhaupt und wenn ja, in welcher Form fr diese Etablissements geworben werden kann, ohne dass das Image der Landeshauptstadt, wie der Ruf des Taxigewerbes darunter leiden.

 

Darber hinaus bestehen berechtigte Zweifel am wirtschaftlichen Erfolg fr den Taxiunternehmer, der die Sex-Werbung zul„sst. Der Verdienst ist bereits wieder verloren, wenn jede Woche nur ein einziger Kunde das Taxi aufgrund der Werbung ablehnt. Liegt die Zahl der ver„rgerten Kunden h”her, zahlt der Unternehmer sogar drauf. Unabh„ngig davon verbessert sich das Image des Taxigewerbes durch solche Werbung sicher nicht.

 

Die Sex-Taxen schaden damit nicht nur dem Image der gesamten Branche, sondern f”rdern dadurch auch noch die eigene Konkurrenz. Ein Fahrgast bemerkte einmal ganz lapidar, daá er einen Wagen beim Mitbewerber der groáen Taxizentrale bestellt, wenn er sichergehen will, dass kein Sex-Taxi kommt!

 

Unsere Besucher kommen aus allen Ecken der Welt und entstammen den unterschiedlichsten Kulturen. Insofern drfen wir die Empfindungen dieser Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Doch auch wir selbst sind betroffen. F„nden Sie es gut, wenn Ihre 14-j„hrige Tochter in einem Taxi abgeholt wird, das fr einen Sex-Club wirbt?

 

Die amerikanische S„ngerin Miley Cyrus, bekannt aus der Disney-Serie "Hanna Montana", ist 16 Jahre alt und hat sich von der Starfotografin Annie Leibowitz portr„tieren lassen. Eines der Fotos zeigt die junge Dame, wie sich ein groáes Badetuch vor den Oberk”rper h„lt. Zu sehen ist nur der nackte Rcken. Als dieses Bild die Titelseite des Magazins Vanity Fair zierte, ging ein Aufschrei durch Amerika, als wenn sie in einem Hardcore-Streifen die Hauptrolle gegeben h„tte.

 

Die Disney-Chefs verordneten der Knstlerin eine geh”rige Kopfw„sche und bestanden auf einer artigen Entschuldigung bei Mileys, in der Regel 4 bis 16-j„hrigen Fans. Die Philosophie der amerikanischen Unterhaltungsindustrie ist eindeutig: politisch korrekt-neutral, Sex-, Drogen- und Alkoholfrei und vor allem harmlos nett. Basta!

 

Die Eltern dieser Zielgruppe sehen das ebenfalls so und entscheiden schlieálich, wofr die Kids ihr Geld ausgeben drfen. Disney besch„ftigt ber 130.000 Mitarbeiter und macht 28 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Miley Cyrus selbst verdiente bisher ca. 30 Millionen Dollar.

 

In Israel sorgte eine Werbung fr ein Parfm ebenfalls fr einen Aufstand, als ein Topmodel im Abendkleid fr das Duftwasser warb. Der Skandal bestand in dem tiefen Rckenausschnitt des Kleides, das die Dame trug. In Deutschland w„re selbst in den konservativsten Internaten bei einem Schulball ein derartiges Kleidungsstck eher als bieder durchgegangen.

 

Damit ist klar, daá wir die Auáenwirkung der Sex-Werbung, auf unsere Kunden wie alle anderen Menschen, die diese Plakate anschauen mssen, kritisch unter die Lupe zu nehmen haben. Damit sind direkte Auswirkungen auf den Umsatz und das Image des Taxigewerbes verbunden!

 

Doch nehmen wir folgendes Extrembeispiel. Eine kirchliche Organisation betreut junge Frauen, die von ihren Ex-Partnern vergewaltigt wurden. Um den Verbrechensopfern die Rckkehr in den Alltag und die Verarbeitung der Erinnerungen zu erm”glichen, wird ein Ausflug organisiert. Das bestellte Taxi kommt pnktlich, der Fahrer ist „usserst hilfsbereit und verfgt ber excellente Manieren. Der Wagen ist sehr sauber, aber auf den Tren des Taxis wirbt ein seri”ser, nicht n„her bezeichneter Club mit dem Slogan ...

 

Pascha sein ist fein...

Und die Erinnerungen kommen den jungen Frauen hoch!

 

Der Flughafen Dsseldorf k„me wohl nicht auf die Idee, Grossformat-Plakate mit einem so sexistischen Spruch in die Abflughalle zu h„ngen, um den m„nnlichen Flugg„sten Appetit auf mehr zu machen. Es ist egal, wieviel Geld dafr bezahlt wrde. Auch auf und in Fahrzeugen der Rheinbahn finden Sie derartige Werbung nicht.

 

Ein vergleichsweise harmloses Beispiel: Gesch„ftsabschlsse wollen sensibel eingef„delt werden. Ein arabischer Gesch„ftsmann f„hrt in Dsseldorf zu einem sehr wichtigen Kunden. Er m”chte einen m”glichst guten und seri”sen Eindruck machen. Der Vertragsabschluss steht auf Messers Schneide. Die Zeit dr„ngt. Er steigt in ein Taxi. Die Verkehrslage ist katastrophal, doch der fliessend Englisch sprechende Fahrer beherrscht die Situation mehr als perfekt. Sie erreichen das Ziel satte 20 Minuten vor dem Termin. Der Fahrgast ist hoch erfreut, legt auf den Fahrpreis ein dickes Trinkgeld drauf und bittet den Fahrer um die Handynummer zwecks Abholung.

 

Das Taxi steht in diesem Moment auf dem Betriebshof des wichtigen Grosskunden, einem ebenso zahlungskr„ftigen wie erzkonservativen Menschen. Der den Fahrgast empfangende Firmenchef blickt mit versteinerter Mine auf die Seiten des Taxis: Eine sich lasziv r„kelnde, dessous-betuchte Dame wirbt fr einen Club der exclusivsten Art!

 

Zugegeben, solche Motive findet man heute auf der Titelseite der BRAVO, auf Versandhaus-Katalogen oder Frauenzeitschriften und an Bushaltestellen. Es kommt aber immer darauf an, wofr geworben wird - und eben wer wirbt. Andere Clubbetreiber verhalten sich sehr dezent und haben reine Textwerbung, bzw. ein gezeichnetes Frauengesicht als Portrait.

 

Noch ein anderes m”gliches Beispiel, das bis jetzt nicht realisiert wurde: Ein Taxiunternehmer entscheidet sich, fr einen befreundeten Bchsenmacher Werbung zu fahren. In der BRD ist der Waffenbesitz genau geregelt, aber es ist nicht zu beanstanden, wenn fr die legale Handhabung von Schusswaffen geworben wird. Rechtlich gesehen k”nnte auf den Seitentren eines Taxis das Foto eines .44-Magnum-Revolvers angebracht werden, selbstverst„ndlich mit dem Vermerk: Verkauf nach den gesetzlichen Bestimmungen. Mit diesem Taxi fahren wir dann vor dem Kindergarten vor! Wenn die Eltern sich jetzt anstellen sollten, bei den Kleinen ist Inspector Sledgehammer oder Dirty Harry sogar Kult!

 

Ich bin der Auffassung, die Werbung fr Sex-Clubs oder andere bedenkliche Produkte und Dienstleistungen widerspricht eindeutig der religi”sen und weltanschaulichen Neutralit„tsverpflichtung des Taxigewerbes. Darber hinaus schadet fragwrdige Werbung dem gesamten Taxigewerbe und nicht nur den beklebten Fahrzeugen. Die beste Werbung ist konsequenter Weise - KEINE WERBUNG!

 

update:  8. Februar 2007

 

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11     Image verbessern - so geht's!

 

 

Der Beruf des Taxifahrers hat ein viel geringeres Ansehen, als die Chauffeurt„tigkeit fr einen Vorstandsvorsitzenden oder der Beruf des Flugkapit„ns. Aber dieser Boden- wie der Luftkutscher tun das gleiche wie wir, sie bef”rdern Menschen. Der Grund fr das unterschiedliche Image liegt in der professionellen Vermarktung dieser Berufe und dem Auftreten des Personals in der ™ffentlichkeit.

 

Im Gegensatz dazu hat unser Gewerbe den Ruf des Asphalt-Cowboys mit dem Hauch von Freiheit und Abenteuer. Das kommt eben anders rber als der Chef-Fahrer oder Airline-Pilot. Auch die Filmindustrie stellt uns gerne als halbseidene Figuren dar, w„hrend der Flugkapit„n meistens den Helden mimen darf. Wir sind deshalb gefordert, unser Auftreten in der ™ffentlichkeit zu verbessern und dann auch laufend zu kontrollieren.

 

Alle mit unserem Beruf verbundenen negativen Eigenschaften mssen abgelegt werden. Die Fehler einzelner geraten sofort als Schlagzeile in die Presse. Dieses Fehlverhalten wird als Vorurteil auf alle bertragen, sei es schlechtes Benehmen, vergammelte Kleidung, der Fahrstil oder das Taxi. Achten Sie deshalb auch auf „ussere Auff„lligkeiten an Ihrem Fahrzeug, wie defekte Beleuchtung oder die dringend ben”tigte Wagenw„sche.

 

Liebe Kollegen, Ihr Verhalten im Strassenverkehr gegenber anderen Verkehrsteilnehmern ist in besonderer Weise ausschlaggebend fr die ”ffentliche Meinung ber unseren gesamten Berufsstand. Wenn irgendwo ein PKW unm”glich parkt, ist das normal und kaum jemanden, bis auf die Politesse, interessierts. Machen Sie das gleiche mit Ihrem Taxi, und sei es nur fr einen kurzen Moment, wird sofort kommentiert: "typisch Taxifahrer". Sie tragen, wie der Flugkapit„n, auch eine Uniform - ihr Taxi in hell-elfenbein.

 

 

Chauffeure rasen nicht - sie gleiten herrschaftlich!

 

Entgegen allen Annahmen wollen die Fahrg„ste in Ihrem Taxi nicht an der Rallye Monte-Carlo teilnehmen, sondern ohne Kavalierstart und ohne gef„hrliche Bremsman”ver zum Ziel kommen. Ihre Kunden nutzen die Zeit im Taxi, um Unterlagen zu sichten, zu lesen oder auf dem Notebook zu arbeiten. Eine ruckelfreie Fahrweise erfreut darber hinaus nicht nur die eigene Kundschaft, sondern macht auch auf die anderen Verkehrsteilnehmer einen h”chst eleganten und professionellen Eindruck. Die Fahrweise ist dann gut, wenn den Kunden beim Lesen die Texte oder Zahlen nicht vor Augen zittern. Einer meiner Fahrg„ste, ein berhmter Formel1-Pilot sagte einmal in einem Interview: "Fahren Sie, als wenn eine offene Milchflache im Kofferraum stehen wrde."

 

 

Die Vermehrung der Freundlichkeiten

 

Seien Sie vorbildlich und souver„n. Als Profi haben Sie pubert„ren Geltungsdrang nicht n”tig. Sie sind ein K”nner auf Ihrem Gebiet. Ihre Kompetenz und Ortskenntnis ist sehr gefragt. Denken Sie nur an die vielen Ausknfte, die Sie geben.

 

Bedanken Sie sich mit Handzeichen, wenn Sie vorgelassen werden. Bieten Sie anderen Verkehrsteilnehmern ebenfalls die M”glichkeit, sich in die gewnschte Spur einf„deln zu k”nnen. Beobachten Sie einmal Autofahrer, die sie vorgelassen haben. Auch diese Mitmenschen lassen nun wiederum andere Verkehrsteilnehmer passieren. So vermehren Sie H”flichkeit und Rcksichtnahme und sorgen ausserdem fr einen positven Ruf des Taxigewerbes. Halten Sie Abstand um sanfter Abbremsen zu k”nnen. Fahren Sie defensiv. Auf Neu-Deutsch:

Be a Gentleman-Driver!

 

update: 25. Januar 2007

 

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12     Das Taxigewerbe in den Medien

 

 

Die Berichterstattung ber die Taxen ist ebenso vielf„ltig, wie die Meinung der ™ffentlichkeit ber dieses Gewerbe. Die Medien entfalten eine hohe Wirkung, die sich anschliessend in einem positiven oder sehr schlechten Bild des Taxigewerbes in der ™ffentlichkeit wiederfindet.

 

Ein Beispiel: Es werden nach dem Zufallsprinzip im Laufe einiger Stunden von der Polizei und dem Ordnungsamt 60 Taxen kontrolliert. Die Ergebnisse werden ver”ffentlicht und eine Zeitung titelt dann:

 

40% aller Taxen haben M„ngel!

 

Der Leser ist schockiert. Kopfschttelnd nimmt die aufgerttelte ™ffentlichkeit zur Kenntnis, dass eine Taxifahrt problematisch oder sogar gef„hrlich sein muss. Und jetzt hakt man fairerweise nach:

 

Was fr M„ngel?

 

Ein Fahrer konnte bei der Kontrolle keinen Personenbef”rderungsschein vorlegen. Ihm wurde aufgetragen, die Genehmigung nachzureichen.

Ist er in Besitz des Taxischeins, stellt das unterlassene Mitfhren lediglich eine geringfgige Ordnungswidrigkeit dar. Besitzt er dagegen keine Erlaubnis, wird ein Verfahren gegen den Fahrer, wie dessen Unternehmer eingeleitet.

 

Der Fahrzeugschein wurde fotokopiert mitgefhrt.

 

Ausnahmegenehmigung fr die Kofferraum-Werbung fehlte.

 

Die Betriebsgenehmigung frs Funkger„t war nicht an Bord.

 

Der fr Taxen j„hrliche TšV wurde um einen Tag berzogen.

 

Die AU-Plakette wurde von der Werkstatt versehentlich fr zwei, anstatt fr ein Jahr angebracht. Diese Regelung gilt nur fr Taxen.

 

Das Haltbarkeitsdatum des Verbandskastens war um vier Monate berschritten.

 

Ein Grossraumtaxi hatte kein zweites Dachzeichen.

 

In einem Nichtraucher-Taxi rauchte der Fahrer.

 

Die GEZ-Anmeldung wurde nicht mitgefhrt.

 

Die Warnweste fehlte.

 

Der Stadtplan war schon 4 Jahre alt, aber das Taxi hat NAVI.

 

Die Taxiordnung war die vorletzte Version.

 

Die Farbe der Stosstange war dunkel und nicht hell-elfenbein. (Es gilt die Ausstattung zum Zeitpunkt der Erstzulassung als Taxi)

 

Die Taxameteruhr hatte eine 2 Tage alte Werkstattplombe.

 

Das Taxi-Dachzeichen wurde mit Birnen betrieben, die zusammen ordnungswidrig mehr als 30 Watt verbrauchen.

 

Das Unternehmerschild war durch einen Quittungsblock verdeckt.

 

Ein Taxifahrer hatte das Portrait seines Pudels als Bild auf dem Fahrerausweis aufgeklebt.

 

Unordentlicher Kofferraum, aber trotzdem sehr viel Platz.

 

Ein Fahrer hatte einen, um zwei Wochen abgelaufenen Personenbef”rderungsschein. Die Verl„ngerung wurde problemlos gew„hrt.

 

In einem Taxi fehlte die kleine Konzessionsurkunde.

(Siehe Punkt 1.)

 

Am Innenspiegel hing ein Christuskreuz, religi”se Meinungs„usserungen sind verboten.

 

An der Sonnenblende ist der Aufkleber einer grossen, demokratischen Volkspartei angebracht. Politische Meinungs„usserungen sind untersagt.

 

Taxi wurde angehalten, weil der Fahrer kurz vorher, beim Aussteigen des Fahrgastes die Warnblinkleuchte bet„tigt hatte. (Bei Schulbussen ist das gesetzlich vorgeschrieben.)

 

Auf einer Leerfahrt im Autobahntunnel zum Flughafen wurde das Taxi-Dachzeichen nicht ausgeschaltet.

 

Die Ordnungsnummer ist in der Mitte der Heckscheibe angebracht.

 

Bilden Sie sich bitte jetzt Ihre eigene Meinung!

 

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13     Rechtsstaatliche Taxi-Kontrollen

 

Die Fakten:

 

Am ersten M„rz-Wochenende 2007 wurde das Dsseldorfer Taxigewerbe im Rahmen einer bundesweit koordinierten šberprfung gleich an drei Tagen in die Mangel genommen. Dem Hauptzollamt zufolge, lag die Beanstandungsquote bei 6%. Die Taxibranche z„hlt neben der Gastronomie, der Baubranche und den Reinigungsunternehmen zu den, von Schwarzarbeit besonders betroffenen Berufsgruppen.

 

Im Zusammenhang dazu vermeldete das Hauptzollamt, dass aus diesen Berufsgruppen im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 2553 Personen kontrolliert worden sind. Dabei wurden 625 Bussgelder und 806 Strafverfahren eingeleitet. Quelle: WZ vom 6.3.07.

 

Das entspricht einer Quote von mindestens 32%, wenn die per Straftat angezeigten Personen in Tatmehrheit noch zus„tzlich eine Owi begangen haben. Maximal liegt die Quote bei 56%, wenn die Strafanzeigen nicht an die gleichen Personen gingen, wie die Qrdnungswidrigkeiten. Da steht das Taxigewerbe mit nur 6% geradezu mustergltig dar.

 

Auch Pressemitteilungen ber TšV-Beanstandungen sprechen fr uns. 50% aller Privatfahrzeuge haben mindestens geringfgige M„ngel aber nur 25% der Taxen. Taxis mssen jedes Jahr zur HU.

 

Kontrollen mssen nach den Grunds„tzen des šbermassverbotes durchgefhrt werden. Unn”tige Behinderungen oder Verz”gerungen sollten unterbleiben. Doch so einfach ist das nicht. Wenn jeder zu kontrollierende Taxikutscher erst eine hitzige Diskussion mit den Beamten anzettelt und dann auch noch in seinem Auto erst die erforderlichen Papiere zusammensucht, dauert so eine Kontrolle logischer Weise erheblich l„nger, als wenn die Unterlagen in einer Mappe sch”n geordnet griffbereit sind. Die Atmosph„re w„hrend einer Kontrolle l„sst sich also auch von uns immens beeinflussen. Diskussionen, welche Art Schwerverbrecher viel dringender zu verfolgen seien, sind absolut berflssig und schaffen nur eine miese Stimmung. Diese Kontrollen helfen den ehrlichen Kolleginnen und Kollegen.

 

Trotzdem bitte ich auch die zust„ndigen Einsatzleiter, sich von den Taxikontrolleuren genau informieren zu lassen. Prfen Sie die zuletzt aufgefahrenen Wagen zuerst. Lassen Sie die Fahrer auch w„hrend der Kontrolle auf der Schonung den Wagen aufziehen. Arbeiten Sie sich dann weiter nach vorne, lassen aber wenigstens die ersten Wagen weiterfahren. Zwischenzeitlich kommen ja immer neue Taxen auf den Halteplatz.

 

Die Fahrg„ste am Flughafen drfen keine Verz”gerung bei der Bereitstellung der Taxen mitbekommen. Sehr wnschenswert w„re auch, wenn Beh”rden und Presse nach den Kontrollen genauere Informationen ver”ffentlichen wrden. Der vergessene Fhrerschein hat eine ganz andere Rechtsfolge, als das Fahren ohne Fhrerschein.

 

Die Taxikontrollen mssen darber hinaus ohne ”ffentlichkeitswirksame Rufsch„digung durchgefhrt werden. Kontrollen in der N„he des Haupteingangs der Messe bekommen auch die Fahrg„ste mit. Die sehen ein Einsatzkommando, das jedes Taxi berprft. Was denken die Kunden dann ber uns?

 

Des weiteren stellt sich die berechtigte Frage, wie eine solche Kontrolle abzulaufen hat, um rechtsstaatlichen Prinzipien genge zu tun. Die Verwaltung ist, wie kaum ein anderer Berufszweig derart reglementiert, dass die Mitarbeiter/Innen des Ordnungsamtes oder der Polizei solche šberprfungen eben nicht aus Gewinnstreben durchfhren. Das muss der Fairness wegen einmal gesagt werden!

 

Auf der anderen Seite darf aber nicht eine ganze Berufsgruppe pauschalen Vorurteilen ausgesetzt werden, die dann bei den Prfern vereinzelt und ohne es zu wollen, eine unberlegte Ausdehnung der šberprfungst„tigkeit und ggf. damit eine šbertretung der amtlichen Zust„ndigkeit entstehen lassen k”nnte.

 

Die technische Beschaffenheit eines PKWs wird immer durch einen vereidigten Prfer durchgefhrt. Der ben”tigt dazu ein Hochschulstudium. Ausgenommen sind natrlich M„ngel, die von aussen sofort eine vollst„ndige Verkehrsuntauglichkeit erkennen lassen. Ein minimaler Steinschlag an unbedeutender Position der Frontscheibe geh”rt sicher nicht zu den M„ngeln, die ein umfangreiches Verwaltungsverfahren rechtfertigen.

 

Ein weiterer Punkt sind die, die Vorverurteilung der gesamten Taxibranche f”rdernden Rasterfahndungen nach Kilometerstandsangaben auf dem Tacho und in der Taxameteruhr. Auch das Befragen der Mitarbeiter nach dem Verdienst ist nicht nachvollziehbar. Diese Ausknfte erteilt der Taxiunternehmer oder dessen Steuerberater.

 

Der BGH hat gerade das Datensammeln auf Computern trotz Terrorverdacht untersagt. Dann soll systematisches Mitschreiben der Taxi-Unterlagen erlaubt sein? Die Rechtm„ssigkeit der Erstellung solcher Dateien und der anschliessende Massenabgleich ist rechtlich nicht zweifelsfrei gekl„rt. Ich bitte deshalb die zust„ndigen K”rperschaften, hier Rechtssicherheit zu schaffen.

 

Grunds„tzlich ist jedoch zu betonen, dass Taxikontrollen zweckm„ssig und auch rechtsstaatlich erforderlich sind. Schliesslich setzt sich niemand zu einem Fremden ins Automit einer Ausnahme: Taxen eben.

 

update: 04. Februar 2007

 

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14     Rauchertaxi mit Kindersitz!

 

Seit 1. September 2007 gilt in allen Taxen ein generelles Rauchverbot. Der folgende Text dient der nachdenklichen Unterhaltung.

 

Am Flughafen Dsseldorf ben”tigte vor einiger Zeit ein Mann mit seinem kindersitzpflichtigen Sohn unbedingt ein Rauchertaxi mit Kindersitz. Der etwa 8-j„hrige Junge war sowieso schon kreidebleich und dessen minimale Leibesflle h„tte selbst Kate Moss einen verwunderten Blick abgefordert.

 

Ich finde, die Serviceorientiertheit des Taxigewerbes darf auch Grenzen haben und kann es nicht nachvollziehen, dass den Kunden derartige Wnsche erfllt werden. Mit schlechtem Service hat das nichts zu tun. Man sollte die Feinstaubbelastung in Dsseldorf nicht auf der Corneliusstrasse, sondern in den Raucherfahrzeugen auf dieser Strasse prfen. Da h„tten wir Werte, die jede Kohlenzeche in den Schatten stellen.

 

Die berhmte amerikanische Gourmet-Tempel-Kette mit dem schottischen Namen hat jetzt eine Werbekampagne fr rauchfreie Restaurants gestartet. Den Kindern zu liebe! Da sollten wir vielleicht auch umdenken und die Kombination von Kindersitz und Rauchertaxi ausschliessen und zuknftig um Verst„ndnis bitten, wenn bei einer Taxibestellung mit Kindersitz im Fahrzeug grunds„tzlich nicht mehr geraucht werden darf, auch wenn das Fahrzeug sonst ein Raucherfahrzeug ist. Das Verbot gilt nur fr die jeweilige kindersitzpflichtige Fahrt. Weder der Fahrer, noch der Fahrgast und natrlich auch die Kinder drfen nicht rauchen.

 

21. Juli 2007

 

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15     Kundenfreundliches Pflichtfahrgebiet (PFG)

 

 

In der Praxis gibt es zwei verschiedene Pflichtfahrgebiete:

 

a) absolutes PFG

Das Gebiet der Stadt, in der die Konzessionen zugelassen sind. Dort besteht neben der Bef”rderungspflicht das Recht, sich auf den amtlich gekennzeichneten Taxist„nden bereitzustellen.

 

b) relatives PFG

Davon zu unterscheiden ist der erweiterte Gltigkeitsbereich des Pflichtfahrgebietes, der auáerhalb der Zulassungsgemeinde liegt, also der Bereich der Nachbarst„dte. Hier besteht ein Verbot der Bereitstellung auf den Taxist„nden aber eine Bef”rderungspflicht dorthin. Die in Dsseldorf zugelassenen Taxen drfen sich damit nur in Dsseldorf bereitstellen, also nicht auf einem Ratinger Taxistand auf Fahrg„ste warten. Trotzdem herrscht Bef”rderungspflicht zu Fahrtzielen in Ratingen, da diese Stadt vollst„ndig im Dsseldorfer Pflichtfahrgebiet liegt.

 

Eine Erweiterung des Pflichtfahrgebietes ber das Stadtgebiet hinaus ist nach dem Personenbef”rderungsgesetz m”glich, wenn die Stadt eine besondere Aussenwirkung entfaltet. So ist der Dsseldorfer Flughafen oder die Messe eine hinreichende Begrndung, die Taxen zu verpflichten, Fahrg„ste auch in die Nachbarst„dte Dsseldorfs zu bef”rdern.

 

Im Zusammenhang mit einem gesunden Verkehrsmarkt ist aber auch die Wettbewerbsstruktur der Tarife der Nachbarst„dte zu bercksichtigen.

 

Bei der im Gesetz niedergelegten Definition des Pflichtfahrgebietes sind jedoch missverst„ndliche Formulierungen zu bem„ngeln. Es wird nicht in der erforderlichen Weise auf den Unterschied zwischen dem Zust„ndigkeitsbereich der Stadt und dem erweiterten Gltigkeitsbereich unterschieden. Es wird angeordnet, dass nach Beendigung einer Fahrt das Dachzeichen wieder einzuschalten ist und eine Verpflichtung zur Aufnahme neuer Fahrg„ste besteht. Damit meinte der Gesetzgeber natrlich das eigentliche, absolute Pflichtfahrgebiet der Zulassungsstadt und eben nicht den erweiterten Gltigkeitsbereich.

 

Dies fhrt in der Praxis zu Diskussionen und selbst die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind sich in der Auslegung uneins. Ein Bochumer Taxifahrer wurde in Dsseldorf zu einem Bussgeld verurteilt, weil er am Flughafen Dsseldorf zuf„llig neue Fahrg„ste aufgenommen hatte. Es ist somit aus folgenden Grnden nur logisch, eine Aufnahmepflicht neuer Fahrg„ste in der Nachbarstadt abzulehnen.

 

 

 

Die Genehmigungsurkunde kennt nur eine Bereitstellung in Dsseldorf.

 

Der Eingriff in den Verkehrsmarkt der Nachbarst„dte, die selbst ihr eigenes Taxiwesen zu regeln berechtigt sind.

 

Die teilweise erheblichen Preisdifferenzen der Taxitarife zwischen den Nachbarst„dten

 

Keine Funkverbindung zur heimischen Taxizentrale.

 

Notrufe sind nur im Funkversorgungsbereich m”glich!

 

Funkabrechnung der Kreditkarten nur im Funkradius m”glich.

 

Auáerhalb der Zulassungsstadt erheblich geringeren und damit weniger souver„nen Ortskenntnis des Fahrpersonals

 

Zwang zur šberschreitung der gesetzlich zul„ssigen Arbeitszeit, wenn auch lange Fahrten auszufhren sind.

 

Umsatzsteuerprobleme mit dem Finanzamt

 

 

 

Rechtssicherheit- und Bestimmtheitsgebot

 

Insbesondere der aus dem Gesetz zu interpretierende Zwang, nach Beendigung eines Fahrtauftrages in einer Nachbarstadt die Taxileuchte einzuschalten und bei winkenden Fahrg„sten bef”rderungspflichtig zu sein, ist v”llig praxisfremd. Warum muá dann in Dortmund oder Essen eine Ortskenntnisprfung abgelegt werden, wenn der Dsseldorfer Taxifahrer dort, ohne Prfung fr diese Stadt, zur Aufnahme neuer Fahrg„ste bef”rderungspflichtig sein soll.

 

Die Polizei in Viersen hat mehrfach Dsseldorfer Taxifahrer mit einem Verwarnungsgeld belegt, die mit eingeschaltetem Dachzeichen durch Viersen gefahren sind. Genau dieses Verhalten ist aber in der Definition zum Pflichtfahrgebiet im Gesetzestext vorgeschrieben. In der grossen Genehmigungsurkunde ist vermerkt, dass die Taxen nur in Dsseldorf bereitgehalten werden drfen. In der kleinen Taxi-Konzession ist dies aber nicht nachzulesen und genau die hat der Fahrer im Wagen mitzufhren.

 

Der folgende Wortlaut, sollte deshalb zuknftig in die Taxiordnung aufgenommen werden. Dann kann der Taxifahrer dem Kunden sofort nachweisen, dass er sich richtig verh„lt. Diskussionen werden dann ebenso vermieden, wie berflssige Arbeit bei der Stadtverwaltung zur Beurteilung nichtiger Beschwerden und das Fahrpersonal kann kompetenter auftreten. Hier der Textvorschlag:

 

 

 

Fr die in Dsseldorf zugelassenen Taxen gilt:

 

 

a) absolutes Pflichtfahrgebiet:

Eine Bef”rderungspflicht besteht fr Fahrten innerhalb des gesamten Stadtgebietes von Dsseldorf.

 

b) relatives Pflichtfahrgebiet:

Eine Bef”rderungspflicht besteht fr Fahrten von Dsseldorf aus zu Zielen innerhalb des erweiterten Gltigkeitsbereiches des Pflichtfahrgebietes, das die in der Anlage aufgefhrten St„dte, Gemeinden und Gebietsgrenzen umfasst.

 

c) Keine Pflicht besteht zur Aufnahme neuer Fahrg„ste ausserhalb des Dsseldorfer Stadtgebietes.

 

d) Keine Bef”rderungspflicht besteht, wenn durch die Fahrt, inclusive der Rckfahrt, die gesetzlich zul„ssige Arbeitszeit berschritten wrde oder eine sichere Ausfhrung der Fahrt nicht gew„hrleistet ist, wenn z.B. aggressive Tiere oder grosse Gep„ckstcke in der Fahrgastzelle bef”rdert werden sollen.

 

 

 

 

 

šbermassverbot / Erforderlichkeit

 

Rechtsvorschriften mssen erforderlich sein und erforderlich ist ein erweiterter Gltigkeitsbereich des Pflichtfahrgebietes, nur in der Gr”ssenordnung, wo Fahrtablehnungen zu befrchten sind.

 

Andererseits ist die Konkurrenzsituation aus den Nachbarst„dten angemessen zu bercksichtigen.

 

Die Folge w„ren zufriedenere Fahrg„ste und mehr Umsatz. Fahrten nach Dortmund mssen nur von den Dsseldorfer Taxen auf Uhr get„tigt werden und kosten ca. 110 Euro. Die Dortmunder Kollegen k”nnen Festpreise anbieten. Drften wir auch bei solchen Entfernungen einen Festpreis vereinbaren, wrden die Fahrg„ste auch mit uns ”fter fahren. Damit w„re fr das Dsseldorfer Taxigewerbe ein Zuwachs an Fahrten verbunden.

 

Die Befrworter des derzeitigen, riesigen Pflichtfahrgebietes und der damit verbundenen Preisbindung m”chte ich nur auf die Grossraum-Tarife verweisen. Legal ist es, fr 113 Euro, inclusive 3 Euro Zuschlag, acht Personen mit einem grossen Taxi zur Westfalenhalle zu fahren aber ordnungswidrig ist es, wenn zwei Limousinen fr je 110 Euro dies zum Festpreis ausfhren.

 

Dann h„tte das Taxigewerbe sogar 220 Euro anstatt 113 Euro Umsatz gemacht. Der Tarifschutz ist durch die ruin”sen Grossraum-Angebote sowieso derart ausgehebelt, dass ein schtzenswertes Interesse fr eine Preisbindung fr Strecken ber 20 km berhaupt nicht mehr gegeben ist.

 

 

 

VRR als Tarifgebiet: Die praxisfremde Bevormundung

 

Zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Pflichtfahrgebiet fr die Dsseldorfer Taxen gibt es keine sachlich nachvollziehbaren Parallelen. Der wesentliche Unterschied, zu den in jeder Stadt unterschiedlichen Taxitarifen, ist die v”llig einheitliche Tarifstruktur im gesamten VRR-Gebiet fr Busse und Bahnen. Eine Fahrt von Dsseldorf nach M”nchengladbach kostet mit einem VRR-Ticket das gleiche, wie die entgegengesetzte Strecke von M”nchengladbach nach Dsseldorf. Auf das Taxigewerbe bertragen, verlangte das in allen VRR-St„dten die v”llige Vereinheitlichung aller fr Taxen geltenden Tarifkomponenten, wie Startpreis, KM-Betrag, Wartezeit und Pflichtfahrgebiet.

 

Alle Zuschl„ge fr Sonderleistungen wie Kreditkartenzahlung, Groáraum- oder Kombifahrzeuge, bis hin zur Mindestmenge an Wechselgeld und der Bef”rderungspflicht, mssten von der holl„ndischen Grenze bis Oer-Erkenschwick, in allen Kommunen identisch sein. Der Messegast aus M”nchengladbach, der zur Drupa nach Dsseldorf mit dem Taxi f„hrt, h„tte erst dann die, von den sehr wenigen Befrwortern des jetzigen VRR-Pflichtfahrgebietes geforderte Transparenz. Dann w„ren Wettbewerbsverzerrungen aber an den Auáengrenzen des VRR an der Tagesordnung. Die gesetzliche Struktur der Tarifhoheit der Kommunen und Kreise (Territorialprinzip), durchkreuzt diese sch”ne und gut gemeinte Theorie in der Praxis komplett und benachteiligt damit die Kunden, die Taxiunternehmen und deren Mitarbeiter, in St„dten mit sehr groáem Pflichtfahrgebiet. Die Praxis fr Dsseldorf sieht deshalb sehr bitter aus: Fahrg„ste lassen sich aus allen Teilen des VRR-Pflichtfahrgebietes, von den Taxen aus den jeweiligen Heimatst„dten abholen und die Dsseldorfer Kollegen schauen in die R”hre.

 

Tariftransparenz ist es eben nicht, wenn alle St„dte eigene Preise und sonstige Nebenbedingungen individuell selber festsetzen und die Stadt Dsseldorf den eigenen Taxen durch das riesige PFG amtlich verordnete Wettbewerbsverzerrungen zumutet. Die weltfremde Absicht, den Taxifahrern Tarifdiskussionen zu ersparen, funktioniert auch nicht, da die Fahrg„ste auf die Tarife der Nachbarst„dte verweisen. Ausgerechnet den weltweit um den Erdball reisenden Gesch„ftsleuten, die unterschiedlichste Taxipreise und Bef”rderungsbedingungen in allen fnf Kontinenten gewohnt sind, soll hier eine angebliche Tariftransparenz geboten werden, die dann ausgerechnet aber nur von Dsseldorf weg gilt.

 

Der mndige Messegast nimmt bereits bei der ersten Fahrt von Dsseldorf nach M”nchengladbach nchtern zur Kenntnis dass wir teurer sind. Fr die entgegengesetzte Strecke von M”nchengladbach nach Dsseldorf muss er einen wesentlich gnstigeren Preis bezahlen und wird sich dann, logischer Weise auch wieder von der M”nchengladbacher Taxe abholen lassen.

 

Besonders erstaunlich ist die Tatsache, dass uns ausgerechnet die IHK, also die K”rperschaft, die wir mit gesetzlich verordneten Zwangsbeitr„gen zu untersttzen haben, gegen unsere Interessen arbeitet und uns mit nicht nachvollziehbarem, unlogischen und rein theoretischem Regulierungswahn um unsere Ertr„ge bringt. Auch eine weitere Interessenvertretung die Fachvereinigung Personenverkehr und Mietwagen in Monheimvertritt ebenfalls diese absolut praxisfremden und fr unser Gewerbe sch„dlichen Ansichten. Doch die deutliche Mehrheit der befragten Institutionen ist fr wesentlich mehr Flexibilit„t.

 

 

 

Mehr Kundenfreundlichkeit

 

Die Kundenfreundlichkeit wird durch eine Verkleinerung des Pflichtfahrgebiet wesentlich verbessert, weil die Fahrg„ste bei l„ngeren Strecken vorher wissen, welche Rechnung sie erwartet.

 

Bei einer KFZ-Reparatur wollen Sie vorher auch ein verbindliches Preisangebot haben und der Einzelhandel ist sogar zu einer Auszeichnung der Preise verpflichtet. Da weiss der Kunde, genau, was ihn erwartet, kann sicher entscheiden und ist nachher nicht unangenehm berrascht.

 

Die Zufriedenheit der Fahrg„ste